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Variabel und trotzdem sicher: Mobile Arbeitsbühne von Krause im Einsatz für städtische Reinigungs-Lkw

Für die Wartung ihrer Stadtentwässerungs-Fahrzeuge verwendet die Stadt Braunschweig eine mobile Arbeitsbühne von Krause. Besonderheit: die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Fahrzeuggrößen. Ein Projektbericht.

Die zweiteilige mobile Krause-Arbeitsbühne mit Schlepptreppe. | Bild: Krause.
Die zweiteilige mobile Krause-Arbeitsbühne mit Schlepptreppe. | Bild: Krause.
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Claudia Leistritz

Abwasserkanäle müssen regelmäßig saniert, gereinigt und repariert werden. Darum und um den Gewässerschutz allgemein kümmern sich die städtischen Entwässerungsbetriebe. So gehört es zu den Aufgaben der Stadtentwässerung Braunschweig, ein rund 1.400 Kilometer langes Kanalnetz zur Ableitung des Abwassers in Schuss zu halten. Spezielle Saug- und Spülfahrzeuge spülen den im Kanalnetz haftenden Schmutz wie Feststoffe und Fette mit hohem Wasserdruck ab und saugen ihn zur anschließenden Entsorgung in der Kläranlage in das Fahrzeug. Zur Erleichterung von Wartung und Reparatur ihrer Einsatzfahrzeuge hat die Stadt seit einigen Wochen eine zweiteilige Arbeitsbühne von Steigtechnik-Profi Krause in ihrer Werkstatt stehen.

Der Aufwand zur Reinigung von modernen Saug- und Spülwagen mit Wasserrückgewinnung steigt mit dem technologischen Fortschritt, berichtet der Anbieter professioneller Leitersysteme aus Alsfeld. So ist bei den heutigen Fahrzeugen beispielsweise ein großer Teil des Wasser- und Abwasserleitungssystems auf dem Dach montiert. Um an die Schläuche heranzukommen, werden oft Anlegeleitern eingesetzt – doch diese Methode kann der Profi weniger empfehlen: abgesehen von der mangelnden Arbeitserleichterung bestehe sogar die Gefahr, die Technik auf dem Dach zu beschädigen oder anderweitig negativ zu beeinflussen. Um solche Szenarien auszuschließen, hat sich die Stadt Braunschweig zur Anschaffung einer mobilen, zweiteiligen Arbeitsbühne mit Höhenverstellung von Krause entschieden.

Anpassungsfähige Schlepptreppe

Die zweiteilige Arbeitsbühne wird von beiden Seiten an das Fahrzeug herangeschoben und mit Feststellbremsen fixiert. Die Plattform wird dann stufenlos mittels einer leichtläufigen Handkurbel auf die richtige Höhe gebracht. Zum Aufstieg dient die an einer Seite angebrachte Schlepptreppe, die sich jeder Arbeitsbühnenhöhe anpasst und zudem über bewegliche Stufen verfügt, die sich immer waagerecht ausrichten. Ein alternativer Zugang erfolgt auf der zweiten Plattform aus Platzspargründen nicht ebenfalls über eine raumgreifende Schlepptreppe, sondern eine ausziehbare Leiter mit Einhängevorrichtung. Diese kann manuell mit einem Handgriff der Höhe der Bühne angepasst werden. Der Ein- und Ausstieg erfolgt hier durch eine selbstschließende Sicherheitstür.

Alle Seiten abgesichert

Ist die Arbeitsbühne positioniert und auf die Arbeitshöhe eingestellt, kann die Konstruktion betreten werden. Oben werden dann zunächst zum Schutz der Arbeiter die beiden Bühnenhälften durch einhängbare Geländerrahmen miteinander verbunden, um Front und Heck vor Abstürzen abzusichern. Auch hier sind die Geländerrahmen zur Anpassung an verschiedene Fahrzeugbreiten beziehungsweise den jeweils benötigten Abstand zwischen den beiden Arbeitsbühnenteilen flexibel, das heißt ausziehbar konstruiert.

Hoher Anwendungsschutz

Und auch die über die gesamte Länge der Plattform angebrachten Ausschübe mit Rammschutz lassen sich den Gegebenheiten genau anpassen: sie können manuell an die Außenhaut der Fahrzeuge geschoben werden und den Abstand zwischen Arbeitsbühne und Fahrzeug auf „Spaltmaß null“ minimieren, so dass keine Gegenstände von der Arbeitsbühne hindurchrutschen können.

 „Das dient der Sicherheit der Mitarbeiter auf der Arbeitsplattform und verhindert ein Herabfallen von Werkzeugen oder Materialien“,

schreibt der Experte. Nach der Arbeit lässt sich die Konstruktion dann wieder ebenso schnell und einfach von den Fahrzeugen entfernen, wie der Anbieter versichert. Doch die Arbeitsbühne eignet sich nicht nur zur Reinigung der Stadtentwässerungsfahrzeuge – ähnliche Arbeiten, von der kurzen Überprüfung bis zur umfangreichen Inspektion, lassen sich aufgrund der flexiblen Einstellmöglichkeiten ebenso abgesichert auch an anderen Nutzfahrzeugen vornehmen.

In der praktischen, flexiblen und zugleich arbeitssicherheitssteigernden Anwendung trage die Entwicklung außerdem zur Verringerung von Ausfallzeiten durch mögliche Betriebsunfälle bei. „Eine Investition in die Arbeitssicherheit lohnt sich deswegen mehr als doppelt“, so Krause. Die Stadt Braunschweig jedenfalls sei von dem Produkt wie dem Krause-Service nach einem mehr als zweimonatigen Einsatz rundweg überzeugt:

„Der Aufstieg mittels Schlepptreppe zur Arbeitsplattform und die umlaufende Brüstung als Absturzsicherung hat sich als Highlight der gesamten Konstruktion herausgestellt.“

Für ihre Arbeiten hatte die Stadt Braunschweig eine höhenverstellbare Arbeitsbühne „in der Größenordnung 2 Meter bis 4 Meter“ sowie eine Konturanpassung an die verschiedenen Fahrzeuge wie Saugwagen, Spülfahrzeug oder Sprinter gewünscht.

Als Steigtechnik-Unternehmen mit rund 125 Jahren Erfahrung bietet Krause nicht nur verschiedenste Leitern, Tritte und Steigtechnik-Systeme an, sondern entwickelt auch Sonderlösungen für die Industrie- und Verkehrsbranche. Daneben werden Prüfungen und Seminare durchgeführt.

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