VDIK begrüßt mit Polestar neues Mitglied im E-Sektor

Somit vertritt der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mit dem skandinavischen Elektro- und Hybridfahrzeughersteller insgesamt 37 Marken von Pkw- und Nfz-Produzenten. Im Vordergrund steht die Förderung von E-Mobilität zugunsten der CO2-Reduktion.

Mit der Aufnahme des E-Auto-Herstellers Polestar will der VDIK sich für emissionsarme Mobilität stark machen. Foto: Free-Photos | Pixabay.
Mit der Aufnahme des E-Auto-Herstellers Polestar will der VDIK sich für emissionsarme Mobilität stark machen. Foto: Free-Photos | Pixabay.
Claudia Leistritz

Wie der Verband in seiner Pressemitteilung berichtet, soll die Präsenz in der E-Mobilität mit Aufnahme von Polestar konsolidiert werden. Internationale Hersteller hätten schon früh auf Elektrofahrzeuge gesetzt und seien auf diesem Gebiet immer noch erfolgreich, so VDIK-Präsident Reinhard Zirpel. Diese Tendenz wolle der Verband mit Aufnahme von Polestar unterstützen.

„Wir werden uns auch weiterhin mit Nachdruck für optimale Rahmenbedingungen für emissionsarme Mobilität technologieoffen in Deutschland einsetzen.“

Polestar will sich seit einigen Monaten als skandinavische Marke für leistungsstarke Elektrofahrzeuge im wachsenden Markt für E-Mobilität in Deutschland etablieren. Alexander Lutz, Geschäftsführer von Polestar Deutschland:

„Deutschland ist schon jetzt ein bedeutender Elektroauto-Markt, der weiterhin schnell an Wichtigkeit gewinnen wird. Mit der Mitgliedschaft im VDIK unterstreichen wir, dass wir mit Polestar in Deutschland Fuß fassen und gemeinsam die Elektromobilität vorantreiben werden.“

Polestar hat seinen Sitz im schwedischen Göteborg und stellt sportlich ausgelegte Hybrid- und Elektrofahrzeuge her. Eigenen Angaben zufolge will das Unternehmen durch seine innovative Ausrichtung den Fortschritt vorantreiben und damit die Gesellschaft verbessern. Die technologische Grundlage des seit 2017 aktiven Unternehmens stammt von der Motorsportsparte der Volvo Car Group.

Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller vertritt seit 1952 die Interessen der internationalen Pkw- und Nutzfahrzeughersteller in Deutschland, die Verbandsangaben zufolge im Land jährlich etwa 1,4 Millionen (2019) Pkw verkaufen, ein Marktanteil von circa 39 Prozent. Im Bereich Nutzfahrzeuge beträgt der Verkauf jährlich um die 120.000 Stück. Die Hersteller mit ihren etwa 12.000 Händlerstützpunkten und insgesamt über 100.000 Mitarbeitern wirken zudem als wichtige Auftraggeber der deutschen Zuliefererindustrie.

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