Zulieferer: Hella Aftermarket und Special Applications mit neuer Leitung

Der Automobilzulieferer Hella hat die leitenden Positionen für seine Sparten Aftermarket sowie Special Applications mit Stefan van Dalen und Christoph Söhnchen neu besetzt.

Stefan van Dalen verantwortet zukünftig das Segment Aftermarket bei Hella. Foto: Hella.
Stefan van Dalen verantwortet zukünftig das Segment Aftermarket bei Hella. Foto: Hella.
Claudia Leistritz

Beide neuen Verantwortlichen sind als Executive Manager für die Geschäftssegmente Aftermarket und Special Applications tätig und berichten jeweils an die Mitglieder der Geschäftsführung Dr. Rolf Breidenbach für den Bereich Aftermarket und Bernard Schäferbarthold für den Bereich Special Applications.

„Mit Stefan van Dalen und Christoph Söhnchen haben langjährige und international erfahrene Hella Manager die Verantwortung für die Geschäftssegmente Aftermarket sowie Special Applications übernommen. Auf Basis ihrer hohen Technologie- und Branchenkenntnisse werden sie die Geschäftsaktivitäten in diesen Bereichen weiter vorantreiben. Sowohl das Aftermarket- als auch das Special-Applications-Geschäft haben für Hella eine hohe Bedeutung, da sie neben unserem automobilen Kerngeschäft weitere Kundengruppen adressieren und damit zur Stabilität unseres Geschäftsmodells beitragen“, so Hella-CEO Dr. Rolf Breidenbach.

Der Niederländer Stefan van Dalen machte seinen Abschluss als Master of Business Administration und arbeitet seit 2016 bei Hella in unterschiedlichen Führungspositionen, zuletzt als Leiter des Unternehmensbereichs Corporate Logistics. Zuvor bekleidete er etwa zwanzig Jahre lang verantwortliche Positionen im Supply Chain Management der Automobil- und Konsumgüterindustrie. Er wird als Leiter der Sparte Aftermarket das internationale Erstatzteil- und Werkstattgeschäft verantworten.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Christoph Söhnchen ist seit 2006 bei Hella tätig und verantwortete zuletzt aus dem US-amerikanischen Hella-Standort in Northville, Michigan, das globale Produktsegment Sensoren. Als neuer Executive Manager leitet er nun das Segment Special Applications.

Der Sektor Aftermarket verfügt Unternehmensangaben zufolge über 1.650 Mitarbeiter und erzielt mit seinen etwa 35.000 fahrzeugspezifischen Komponenten, Universalteilen und Zubehör sowie auf dem Gebiet anspruchsvoller Werkstattausrüstung einen Umsatz von 560 Millionen Euro.

Im Sektor Special Applications, der vor allem auf dem Gebiet Lichttechnik und Elektronik Produkte für verschiedene Sonderfahrzeuge wie Land- und Baumaschinen, Busse, Wohnmobile, aber auch für den Marinebereich und Kleinserienhersteller von beispielsweise Elektrofahrzeugen entwickelt und produziert, erreicht der Konzern mit 2.450 Mitarbeitern einen Umsatz von 343 Millionen Euro.

Der Automobilzulieferer Hella ist ein börsennotierter, international agierender Familienkonzern. Die Unternehmensgruppe hat ihren Sitz in Lippstadt und beschäftigt seine über 36.000 Mitarbeiter in etwa 35 Ländern an mehr als 125 Standorten. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2019/2020 betrug eigenen Angaben zufolge 5,8 Milliarden Euro. Damit zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern auf diesem Gebiet. Als Partner der Automobilindustrie und des Aftermarket ist Hella seit über hundert Jahren schwerpunktmäßig auf den Gebieten innovative Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik tätig. Die Sparte Special Applications konzentriert sich auf Licht- und Elektronikprodukte für Spezialfahrzeuge.

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