Hirschvogel Automotive bekommt neue Leitung

Der Experte auf dem Gebiet von Aluminium- und Stahlumformungen richtet im industriellen Transformationsprozess die Unternehmensorganisation neu aus und leitet einen Generationenwechsel ein.

Der künftige CFO Walter Bauer ist seit 14 Jahren im Unternehmen tätig. Foto: Hirschvogel Holding GmbH.
Der künftige CFO Walter Bauer ist seit 14 Jahren im Unternehmen tätig. Foto: Hirschvogel Holding GmbH.
Claudia Leistritz

Um die Maßnahmen für den Veränderungsprozess in Richtung eines zukunftsfähigen Unternehmens ohne Zeitverlust vornehmen zu können, haben die Gesellschafter der Hirschvogel Holding GmbH als ersten Schritt mit Walter Bauer und Dr. Dirk Landgrebe eine neue Führungsspitze eingesetzt.

Das Familienunternehmen mit Sitz in Denklingen will eigenen Aussagen zufolge für die nächsten zehn Jahre ihr Produkt- und Leistungsspektrum so nutzbringend wie möglich an den Marktpotenzialen ausrichten und dazu alle Kräfte bündeln. Mit der Festigung der Unternehmensperspektive in Richtung auf innovative, marktorientierte Produkte sollen auch die langfristigen Aussichten der Mitarbeiter gestärkt werden.

Ab 1. Januar 2021 wird Walter Bauer die Position des Geschäftsführers Finanzen (CFO) übernehmen, Dr. Dirk Landgrebe als neuer Geschäftsführer (COO) für die Produktion des Automobilzulieferers verantwortlich sein. In der Folge soll bis Mitte 2021 die Führungsspitze um einen weiteren Geschäftsführer (CEO) und zugleich Vorsitzenden ergänzt werden, der aus vertraglichen Gründen noch nicht bekanntgegeben werden darf.

Der künftige CFO und Elektronik- und IT-Experte Walter Bauer arbeitet seit 14 Jahren beim Unternehmen, seit 2011 als Vice President Corporate Finance. Dr. Dirk Landgrebe, designierter COO, war bereits von 1999 bis 2014 in verschiedenen Führungspositionen bei der Hirschvogel Holding GmbH tätig. Zuletzt arbeitete er bei einem der großen, weltweit agierenden Automobilzulieferer als Geschäftsführer und Vice President Europa.

Das Unternehmen:

Die Hirschvogel Automotive Group gehört eigenen Angaben zufolge zu den weltweit größten Herstellern und Weiterveredler massiv umgeformter Bauteile aus Stahl und Aluminium. Zu den Anwendungsbereichen zählen Motoren, E-Antriebe, Diesel-/Benzineinspritzung, Getriebe, Antriebsstrang und Fahrwerk für Pkw und Nfz sowie Off-Highway-Bauteile.

Das Familienunternehmen mit weltweit etwa 6.000 Mitarbeitern erreichte laut Bericht im Jahr 2019 einen Gesamtumsatz von 1,23 Milliarden Euro. Neben der Muttergesellschaft im oberbayerischen Denklingen führt die Unternehmensgruppe in Deutschland drei weitere Werke in Schongau sowie in Marksuhl bei Eisenach. International gibt es Vertretungen in Polen (Gliwice), Indien (Sanaswadi), China (Pinghu bei Shanghai), den USA (Columbus/Ohio) sowie in Mexiko (San Juan del Río/Querétaro).

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