Baumot-Group erhält Großauftrag für Diesel-Abgassysteme

Der laut eigenen Angaben führende Anbieter in der Abgasnachbehandlung Baumot hat im Bereich Offroad einen Auftrag eines osteuropäischen Landmaschinenherstellers erhalten. Es handelt sich laut Pressebericht um Oxidationskatalysatoren und Dieselpartikelfilter mit einem voraussichtlichen Umsatzvolumen von einer Million Euro.

Mit dem Großauftrag sollen Landmaschinen mit Abgassystemen ausgestattet werden. Foto: David Mark | Pixabay.
Mit dem Großauftrag sollen Landmaschinen mit Abgassystemen ausgestattet werden. Foto: David Mark | Pixabay.
Claudia Leistritz

Da sich die aus einem vorherigen Auftrag resultierende mehrjährige Zusammenarbeit zufriedenstellend gestaltet habe, seien vom Erstausrüster weitere Produkte geordert worden. Die Bestellung betrifft Oxidationskatalysatoren für Dieselmotoren (DOC) und Dieselpartikelfilter. Da die einzuhaltenden Grenzen der Emissionswerte in Europa immer strenger würden, seien zudem Folgeaufträge für den Off-Road-Bereich sogar noch in diesem Jahr wahrscheinlich, so das Unternehmen.

Baumot leistet Dienste in der Abgasnachbehandlung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Entwicklung über das Design und die Produktion bis zum Test von Abgassystemen, gleichermaßen für die Erstausrüstung wie die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen.

Mit den Filtersystemen könnten die Kunden bestehende und künftige Abgasnormen einhalten, so Marcus Hausser, Vorstandsvorsitzender der Baumot Group AG. Bereits für Erstausrüster sei die Ausstattung aller Neufahrzeuge mit geeigneter Abgasnachbehandlung Pflicht. Im Zuge der CO2-Reduktion seien daher auch Partikelfilter weiterhin gefragt.

Das Unternehmen bietet auch Nachrüstsysteme für Diesel-Pkw. Erst kürzlich habe es dazu die Allgemeine Betriebserlaubnis des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) erhalten und könne mit seinen Produkten über 160 Fahrzeugmodelle von VW sowie über 50 von Daimler versorgen. Das seien die mit Abstand meisten bei den Nachrüstern, so der Bericht.

Bezüglich Behinderungen durch den Corona-Virus seien keine Lieferprobleme zu erwarten, da die meisten Bauteile in Europa hergestellt würden. Die chinesischen Lieferanten hätten Lieferungen ohne Zeitverzug bereits zugesagt.

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