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Dekra Unfallforschung feiert 40-jähriges Jubiläum

Seit 1978 analysiert der Bereich Unfallforschung der Dekra das reale Unfallgeschehen auf den Straßen – und setzt sich damit für die Unfallprävention und Verkehrssicherheit ein.
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Redaktion (allg.)

Mit der Abteilung Unfallforschung beschäftigt sich der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein e.V. (Dekra) seit 40 Jahren täglich mit der Auswertung realer Unfallgeschehnisse.  Zu Gute käme der Arbeit der Unfallforscher dabei die enge Zusammenarbeit mit dem Crash Test Center sowie den Unfallanalytikern.

Letztere erstellen bundesweit im Auftrag von Polizei, Gerichten und Staatsanwaltschaften Gutachten zu realen Unfällen. Diese Gutachten liefern einen Teil der Datenbasis, mit der die Unfallforscher arbeiten. Als Baustein dienen der Dekra zufolge Datenbanken, wie die Unfalldatenbank, welche Informationen zu mehreren Tausend Unfällen von 1997 bis heute umfasst und laufend erweitert wird.

Der Arbeitsbereich Unfallforschung stellt seit 40 Jahre verschiedene Forschungsprojekte auf die Beine, beispielsweise zur Sicherheit von Tankfahrzeugen oder zur Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern durch rechts abbiegende Lkw. In den vergangenen 15 Jahren würden zunehmend Forschungsprojekte auf EU-Ebene initiiert, so etwa das Projekt „SafetyCube“, mit dem Verkehrssicherheitsmaßnahmen hinsichtlich Kosten und Nutzen europaweit systematisch vergleichbar gemacht werden sollen.

Auftraggeber der Dekra Unfallforschung sind Fahrzeughersteller und Zulieferer sowie Behörden und Verbände. Die Ergebnisse fließen auch in Veröffentlichungen, wie den Verkehrssicherheitsreport. Dieser erscheint seit 2008 jährlich und soll als Ratgeber für alle Verkehrsteilnehmer dienen. Darüber hinaus werden die gewonnen Erkenntnisse bei Veranstaltungen und Vorträgen der Öffentlichkeit vorgestellt und sollen so zur Unfallprävention beitragen.

Der Blick auf die Unfallstatistik der vergangenen Jahrzehnte zeigt der Dekra zufolge, dass bei ständig zunehmendem Fahrzeugbestand und steigender Verkehrsdichte die Zahl der Verkehrstoten sank, doch seien Anstiege in den vergangenen Jahren zu beobachten gewesen: „Auf den Erfolgen der Vergangenheit darf sich niemand ausruhen, da neue Technologien und Veränderungen in der Gesellschaft ständig neue Herausforderungen bringen. Die Anstrengungen für mehr Verkehrssicherheit dürfen nicht nachlassen“, ist Dekra-Vorstand Klinke überzeugt.

(abb)
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