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Mehr Gehalt für Bayerns Kfz-Profis

Die Tarifparteien haben sich geeinigt: Ab 1. Juli 2019 werden bayerische Kfz-Mechatroniker in tarifgebundenen Werkstätten mehr im Geldbeutel haben. 

Gute Nachrichten für Kfz-Mechatroniker und Azubis vermeldete der Verband des bayerischen Kfz-Gewerbs in der vergangenen Woche. (Bild: PROFI Werkstatt)
Gute Nachrichten für Kfz-Mechatroniker und Azubis vermeldete der Verband des bayerischen Kfz-Gewerbs in der vergangenen Woche. (Bild: PROFI Werkstatt)
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Martin Schachtner

Die Tarifgemeinschaft des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes e.V. als Vertreter der Arbeitgeber und die IG Metall als Vertreter der Arbeitnehmerseite haben in der vergangenen Woche in der dritten Verhandlungsrunde einen Tarifabschluss erzielt. Laut Pressemeldung des bayerischen Kfz-Gewerbes werde dieser mit Wirkung vom 1. Juni 2019 für 24 Monate gültig sein. Beide Vertragsparteien einigten sich auf eine Lohnerhöhung in zwei Stufen: Zum 1. Juli 2019 erhöhen sich die Entgelte um 2,7 Prozent, mindestens aber 80 Euro, am 1. Juli 2020 um weitere 2,6 Prozent oder erneut mindestens 80 Euro.

Arbeitsfrei zur Prüfungsvorbereitung

Für die Auszubildenden erhöht sich ab 1. Juli 2019 die Vergütung um 50 Euro sowie ab dem 1. Juli 2020 um weitere 50 Euro. Auch hier beträgt die Gesamtlaufzeit des Abschlusses 24 Monate. Außerdem hat die Tarifgemeinschaft des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes e.V. sich ausdrücklich für die Freistellung der Auszubildenden vor dem Tag der schriftlichen Gesellenprüfung ausgesprochen – auch wenn sie gestreckt wird und auf zwei Tagen liegt. Dies ist ebenfalls Bestandteil des Tarifabschlusses für die Auszubildenden.

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