Umfrage: Reparatur von Kunststoffteilen in Werkstätten

Die Berner Group als Großhändler für Profi-Werkstättenbedarf hat eine Umfrage zum Thema Reparatur von Kunststoffteilen in Auftrag gegeben.

Die Kosteneinsparung sowie die Umweltfreundlichkeit halten Werkstattprofis für die größten Vorteile bei Kunststoffreparaturen. Foto: Berner Trading Holding..
Die Kosteneinsparung sowie die Umweltfreundlichkeit halten Werkstattprofis für die größten Vorteile bei Kunststoffreparaturen. Foto: Berner Trading Holding..
Claudia Leistritz

Das Werktattportal FabuCar führte im Auftrag der Berner Group eine Umfrage bei Kfz-Werkstätten durch, inwieweit diese auf die Reparatur von Plastikbauteilen vorbereitet seien und wie sie diesen Service bewerteten. Insgesamt wurden dabei vier Fragen gestellt.

Die Frage, ob bereits ein Angebot zur Reparatur von Plastik- beziehungsweise Kunststoffteilen bestünde, bejahten mit 38 Prozent etwas über ein Drittel. 29 Prozent überlegten sich, gegebenenfalls diesen Service anzubieten.

Den gegenwärtigen Prozentanteil bei der Reparatur von Plastikteilen im Werkstattbetrieb bewerteten mehr als die Hälfte mit fünf Prozent, den mit 50 Prozent höchsten Anteil gaben 0,5 Prozent der Befragten Werkstätten an. Zwischen 10 und 25 Prozent nahm die Reparatur von Kunststoffen bei insgesamt etwa 41 Prozent der Werkstätten ein.

Als häufigste Maßnahme bei Plastikreparaturen nannten die Befragten mit über 87 Prozent die Instandsetzung von Stoßstangen und Spoilern, den nächsthöheren Arbeitsanteil erreichte diejenige von Seitenspiegeln mit über 31 Prozent, gefolgt von Bodenplatten und Kotflügelinnenseiten mit knapp 21 Prozent. Scheinwerferhalterungen, Scheinwerfer sowie Zierleisten mussten demnach mit nicht einmal 10 Prozent am wenigsten behandelt werden. Bei dieser Frage waren auch Mehrfachnennungen möglich.

Beim letzten Punkt wurden die Kfz-Spezialisten nach dem Hauptvorteil von Plastik- und Kunststoffreparaturen befragt. Mit über 94 Prozent fast alle nannten die Kosteneinsparung als größten Vorteil der Arbeiten, da die beschädigten Teile nicht komplett ausgetauscht werden müssten. Knapp über die Hälfte, nämlich 55 Prozent, nannten hier, wegen des geringer ausfallenden Kunststoffmülls, die Schonung der Umwelt. Mit 45 Prozent etwas weniger werteten auch die Zeitersparnis als besonders hoch, da auf Ersatzteile nicht gewartet werden müsse. Auch hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Befragt wurden laut Pressebericht, mit insgesamt 931 registrierten Nutzern, aktiv in einem Kfz-Betrieb tätige und verifizierte Meister, Gesellen, Servicetechniker sowie Auszubildende aus dem Bereich DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz). Der Fragezeitraum erstreckte sich vom 22. Januar bis zum 1. Februar 2021.

Die genauen Ergebnisse sind online zugänglich unter news.berner.de.

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