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ZARE mit zwei neuen Partnern

Die Initiative ZARE, ein Zusammenschluss von 15 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, der sich für die fachgerechte Reifenentsorgung und -verwertung einsetzt, hat mit den Unternehmen RuLa-BRW GmbH und PVP Triptis GmbH zwei neue Mitglieder gewonnen.

Standortverteilung der Initiative. (Bild: ZARE)
Standortverteilung der Initiative. (Bild: ZARE)
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Das auf die Nfz-Runderneuerung spezialisierte Unternehmen RuLa-BRW GmbH sowie die PVP Triptis GmbH, die sich auf die Entwicklung und Herstellung von Produkten aus Gummigranulaten spezialisiert hat, sind der Initiative ZARE beigetreten.

Die RuLa-BRW GmbH bietet seit über 25 Jahren die Runderneuerung von Nutzfahrzeugen an. Das Sortiment umfasst Unternehmensangaben zufolge 70 verschiedene Reifenprofile.

Mit dem neuen Runderneuerungspartner will die Initiative nach eigener Aussage Nfz-Flottenbetreiber über die Vorteile von runderneuerten Reifen informieren und zugleich die Notwendigkeit einer ökologisch sinnvollen Mehrfachnutzung der Karkasse betonen.Mehr runderneuerte Reifen hätten laut ZARE auch weniger Altreifen für die Verwertung zur Folge.

Bei der PVP Triptis GmbH handelt es sich um ein Familienunternehmen, das Gummi-Bahnenware aus Sekundärrohstoffen herstellt und eigenen Angaben gemäß die komplette Prozesskette von der Granulatherstellung bis zum fertigen Endprodukt vereint sowie in den eigenen Anlagen produziert.

Durch den Beitritt des Unternehmens erhofft sich ZARE weitere Verstärkung im Bereich der hochwertigen Weiterverarbeitung. Ziel der Initiative sei, mit den neuen und den bisherigen Partnern gemeinsam Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln, um das Altreifenaufkommen nachhaltig dem Wertstoffkreislauf zuzuführen. Ein weiteres Anliegen bestehe darin, die Akzeptanz von recycelten Produkten bei den Industrie- und Privatanwendern zu erhöhen.

Der Initiative zufolge steht die Altgummibranche vor großen Herausforderungen: Das Aufkommen bleibe stabil, die Verwertungswege würden sich jedoch verändern.

Herausfordernd sei, die Weichen für die Zukunft so zu stellen, dass die Anwendungsmöglichkeiten bekannt, die gesetzlichen Vorgaben den neuen Wertstoffströmen entsprechend modifiziert würden und das Bewusstsein wachse, dass der Sekundärrohstoff eine wertvolle Ressource darstellt.

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