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RLG übernimmt Werkstattentsorgung von VW Original Teile Logistik

In Zusammenarbeit mit Herstellern und Institutionen organisiert die Reverse Logistics Group Recyclingprozesse, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Mit dem heutigen Tag startet das Unternehmen die Werkstattentsorgung der Volkswagen OTLG in Deutschland.

Mit ihrem Konzept aus digitaler Steuerung und einem Netzwerk von Systempartnern organisiert die RLG die Entsorgung von Abfällen und Gefahrstoffen von Werkstätten im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. | Bild: Piro/Pixabay.
Mit ihrem Konzept aus digitaler Steuerung und einem Netzwerk von Systempartnern organisiert die RLG die Entsorgung von Abfällen und Gefahrstoffen von Werkstätten im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. | Bild: Piro/Pixabay.
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Claudia Leistritz

Zum 1. März 2023 hat die Reverse Logistics Group (RLG) mit Hauptsitz in Dornach östlich von München die Erstellung und Umsetzung des gesamten Entsorgungskonzepts der Volkswagen Original Teile Logistik GmbH (OTLG) in Deutschland übernommen. Damit steuert das Unternehmen der englischen Entsorgungsfirma Reconomy Group mit seinem Netzwerk zertifizierter Dienstleister die Abholung und Weiterleitung von Abfallprodukten, die bei dem After-Sales Fullservice-Anbieter des VW Konzerns zusammenkommen.

Ab sofort werden sämtliche Rest-, Wert- und Gefahrstoffe der rund 3.000 Servicepartner-Werkstätten über das Netzwerk zeritifizierter Dienstleister von RLG abgeholt und „ebenso sicheren wie effizienten Recyclingprozessen zugeführt“, wie es in der unternehmenseigenen Meldung heißt.

Digital gesteuert, per App überwacht

Gesteuert werden die Abläufe von dem Konzept CCR Net (Auftragsmanagement- und Reporting-System) von RLG, eine Anwendung, bei der alle Informationen über den gesamten Entsorgungs-Prozess von der Abholung bis zum Recycling und der gesetzlich geforderten Dokumentation gesammelt und zentral organisiert werden. Die Abholung der Materialien beauftragen können Werkstatt-Mitarbeiter jeweils über die PickApp, die zugleich zur Prüfung und Nachverfolgung des Auftragsstatus dient.

„Entscheidend für die erneute Zusammenarbeit“, so die RLG, sei nicht nur die Bereitstellung einer digitalen Struktur gewesen, sondern auch „der persönliche Service und die Beratung“. Dario Warlich, Leiter Zentralfunktion Nachhaltigkeitsmanagement der OTLG sagt:

„Die persönlichen Ansprechpartner vor Ort und ein im Abfallrecht geschultes Außendienstteam geben uns die Sicherheit, den steigenden umweltrechtlichen Anforderungen auch künftig bestens gewachsen zu sein.“

Diese Einstellung zeuge davon, dass im Konzern „das Thema Nachhaltigkeit und die Rückgewinnung von Resourcen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG)“ einen hohen Stellenwert einnehme, schließt der Entsorgungsbetrieb. „Damit nimmt die OTLG eine Vorbildfunktion ein“.

Davon, dass gerade die Digitalisierung die Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit antreibe, ist Andreas Kröniger überzeugt. Der Executive Vice President der RLG AG meint, auf diesem Gebiet sei das Unternehmen in einer Spitzenstellung. Dabei wirkten mehrere Kräfte zusammen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen:

„Entscheidend für den Erfolg ist das Zusammenspiel von Digitalisierung einerseits und der fachlichen Expertise andererseits, mit der unsere Mitarbeiter unsere Kunden beraten und begleiten.“

Die RLG organisiert nach eigenen Angaben seit 1991 im Auftrag von Automobil-Herstellern, -Importeuren und Werkstattverbünden eine zentrale Werkstattentsorgung in Deutschland und Europa. „Die anfallenden Werk-, Abfall- und Gefahrstofffraktionen werden dabei über das Netzwerk erfahrener Systempartner kosteneffizient und umweltgerecht entsorgt und verwertet“, heißt es. Niederlassungen der RLG finden sich weltweit in über zwanzig europäischen Ländern, in Amerika und Asien, Kunden sitzen in über 80 Ländern „und betreuen Assets im Wert von über 2 Milliarden Euro für einige der größten OEM-, E-Commerce- und Einzelhandelsunternehmen der Welt“.

Die Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co. KG gehört zum Volkswagen Konzern, hat ihren Hauptsitz im Baunatal südlich von Kassel und beschäftigt an sieben Standorten in Deutschland über 2.900 Mitarbeiter. Das Unternehmen beliefert Servicepartnerbetriebe der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat und Škoda mit „allem, was sie für das After-Sales-Geschäft benötigen“: dazu gehören nach eigenen Angaben die Versorgung und Betreuuung mit Original Teilen, Zubehör und Werkstattausrüstung in Herstellerqualität zweimal täglich, eine zuverlässige Belieferung und die Bereitstellung von Systemlandschaften und Dienstleistungen. Laut RLG ist die OTLG somit „das logistische After-Sales-Rückgrat des Volkswagen Konzerns in Deutschland und sorgt als Vollsortimenter dafür, dass Millionen Kunden mit ihren Fahrzeugen mobil bleiben.“

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