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Busse: Interlink-Modelle feiern Deutschland-Premiere

Der schwedische Hersteller Scania hat eine neue Modellreihe für Überland- und Reisebussen präsentiert.

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Redaktion (allg.)

Deutschland-Premiere in Göttingen: Die Koblenzer Scania Deutschland GmbH präsentierte Mitte Juni in der Universitätsstadt ihre neue vielfältige „Interlink“-Modellreihe an Überland- und Reisebussen. busplaner war bei der feierlichen Enthüllung der neuen Scania-„Multitalente“ mit Euro-6-Antrieb und erweitertem Serviceangebot vor ausgewählten geladenen Busunternehmern dabei.

er neue Scania Interlink ist der Nachfolger des „Scania Omniexpress“, der 2007 eingeführt wurde. Bei den jetzt vorgestellten Modellen soll eine schräge Frontpartie, die aerodynamisch in die Seitenscheiben übergeht, für weniger Windgeräusche und Gewicht sorgen, verspricht der Hersteller. Zudem soll die Formgebung die Übersichtlichkeit für den Fahrer verbessern, den Wendekreis reduzieren und den Kraftstoffverbrauch verringern.

Durch sein modulares Baukastensystem kann der Interlink laut Scania an unterschiedliche Bedürfnisse und Segmente angepasst werden. Die Modelle „Low Decker“ (LD), „Medium Decker“ (MD) und „High Decker“ (HD) werden demnach in verschiedenen Zulassungsklassen angeboten. Dank einer modularen Aufbaukonstruktion lässt sich die Spezifikation nach Herstellerangaben auf verschiedene Anwendungen zuschneiden, sodass der komplette Bereich vom Überlandlinienverkehr bis hin zum luxuriösen Express- und Reisebusverkehr abgedeckt werden kann.

Die Gesamtlänge sei – unabhängig von der Aufbauhöhe – in kurzen Abstufungen mit zwei oder drei Achsen von elf bis 15 Meter frei wählbar und könne somit an die vom Betreiber gewünschte Anzahl an Sitzplätzen angepasst werden. Der Aufbau erfülle zudem bereits heute die Norm „ECE R66.02“ für den Überrollschutz, die im September 2017 in Kraft treten soll.

Die Vorderachse werde in Deutschland serienmäßig mit Einzelradaufhängung angeboten. Die Nachlaufachse des Dreiachsers werde hydraulisch gelenkt, um den Reifenverschleiß zu minimieren und gleichzeitig eine optimale Wendigkeit zu erreichen, so Scania. Als einziger Bus seiner Klasse sei der „Scania Interlink LD“ mit einem Gas- oder Bioethanolmotor erhältlich.

Zur Vereinfachung der Teileverfügbarkeit und des Wartungsmanagements hat sich Scania für die Modulbauweise entschieden. Das wirke sich positiv auf die Betriebskosten aus, heißt es. Für den Pannenfall bietet der Hersteller mehr als 1.000 Servicestützpunkte.

Klare Formensprache: Die schräge Frontpartie der neuen Überland- und Reisebusfamilie Scania Interlink geht in die Seitenscheiben über. (Foto: Scania)

(akw)

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