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Rematec 2019: Mahle bietet Fortbildungen

Zur zehnten Ausgabe der Messe für wiederaufbereitete Ersatzteile will der Zulieferer in Amsterdam Einblick in die eigene duale Strategie geben. Für Werkstattprofis kündigt die Rematec Trainings an.

Die Rematec bildet alle zwei Jahre die Neuheiten der Nachbau-Branche ab. (Bild: Rematec)
Die Rematec bildet alle zwei Jahre die Neuheiten der Nachbau-Branche ab. (Bild: Rematec)
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Martin Schachtner

Die Rematec (23. bis 25. Juni) findet 2019 zum zehnten Mal statt. Im zweijährigen Turnus treffen sich Spezialisten der Teile-Wiederaufbereitung im Amsterdamer Messezentrum und tauschen Neuigkeiten aus. Die sogenannte Remanufacturing spielt im Automotive Aftermarket eine immer größere Rolle. Fahrzeughersteller, Zulieferer, Remanufature-Spezialisten, aber auch Großhändler widmen sich diesem Geschäftsfeld im Sinne zeitwertgerechter Reparatur und nachhaltiger Produktion.

Wie die Messeveranstalter ankündigten, wird Mahle technische Trainings im Bereich Motor-Reparatur anbieten. Die Schulungen finden am 24. und 25. Juni statt. Zudem wollen die Stuttgarter am Eröffnungstag die eigene duale Strategie erläutern. Die Keynote wird Christoph Dutschke, technischer Koordinator halten. Hintergrund: Der Zulieferer fährt entwicklungstechnisch gewissermaßen zweigleisig und setzt auf mehrere Antriebskonzepte. So investiert Mahle in die Optimierung des Verbrennungsmotors und baut gleichzeitig Kompetenzen im Bereich Elektromobilität auf.

Ein Einblick in die künftige Komponentenproduktion ist laut Rematec-ReMaTec Niels Klarenbeek wichtig, schließlich müsse sich die Remanufacturing-Branche frühzeitig mit neuen Bauteilen befassen, um Möglichkeiten des Recycling und des Nachbaus zu ermöglichen. Die von den Branchenverbänden Automotive Parts Remanufacturing Association APRA und European Federation of Engine Remanufacturers (FIRM) getragene Ausstellung will eine Austauschplattform bieten.

Auf Nachfrage von PROFI Werkstatt hieß es von Seiten des Veranstalters: Neben Mahle werden die Hersteller Opel, VW, Volvo Cars und Volvo Trucks, Scania, BMW, Renault, FCA, Daimler und DAF ausstellen. Zudem gebe es Beiträge von den großen Handelsgruppen LKQ, Nexus, Groupauto sowie AD International.

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