IAM: Denso bündelt Kräfte im europäischen Markt

Der Mobilitäts- und Teileanbieter will sich zur Wachstumssteigerung in Europa stärker an Markt und Kunden orientieren. Dazu werden die Aktivitäten im Independent Aftermarket (IAM) der verschiedenen europäischen Länder in vier Regionen zusammengefasst.

Takatoshi Fukui, Head of Sales Group, Denso Europe. Foto: Denso.
Takatoshi Fukui, Head of Sales Group, Denso Europe. Foto: Denso.
Claudia Leistritz

Seit April steuert ein neues Management-Team den Geschäftsablauf im europäischen IAM des japanischen Autozulieferers Denso Corporation. Die neue Führungsriege der Sparte Denso Aftermarket and Industrial Solutions (AMIS) dient laut Pressebericht zur Unterstützung der lokalen Märkte unter dem Motto „One EU Aftermarket“ und soll die gesamteuropäischen Geschäftsaktivitäten eines der weltweit führenden Teilezulieferers vereinfachen.

Führungswechsel

Zunächst übernahm Theo Rappoldt zum 31. März neue Herausforderungen bei Denso Wave in Düsseldorf. Als Vertriebsingenieur war er 12 Jahre lang im Unternehmen in verschiedenen Positionen tätig, zuletzt als Senior Director für den Geschäftsbereich Denso Aftermarket and Industrial Solutions (AMIS). Seine Aufgabe wurde an das neue Management-Team übertragen, zu dem der neu zur Führungsriege im Board of Directors zählende Takatoshi Fukui gehört.

Fukui ist nun als Head of Sales Group zusätzlich für die Entwicklung des Denso-Vertriebsgeschäfts in Europa verantwortlich. Er kam 1986 zu Denso und arbeitete als Präsident des Denso-Vertriebs in Thailand für die Erstausrüstung und für den Aftermarket. Weitere Tätigkeiten im Unternehmen führten ihn zu verschiedenen Auslandseinsätzen, beispielsweise in Brasilien, Thailand, den USA, Deutschland und Japan.

Neuer Director Independent Aftermarket Sales und somit als Leiter verantwortlich für den IAM „One EU Aftermarket“- Vertrieb wurde Jean Claude Dal Grande, der zuvor bei Denso Thermal Systems in Italien dem Aftermarket-Geschäft vorstand. In seiner Position will er laut eigenen Angaben unter Nutzung der Koordination und der Ressourcen in den verschiedenen lokalen Märkten innovative Vertriebsansätze im Aftermarket voranbringen, um die Kunden vor Ort zielgerichtet ansprechen zu können.

Europäische Länder neu aufgeteilt

Zur Förderung des Wachstums innerhalb der lokalen Aftermarkets in Europa werden die einzelnen Länder in einen von vier großen Teilbereichen konzentriert.

Region West

Dieser Teil unter der Leitung von Luca Govean umfasst die Länder Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Island, Irland, Israel, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Türkei, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Region Süd

Gianluca Guasco ist für die südlichen Länder Frankreich, Italien, Portugal und Spanien verantwortlich.

Region Ost

Den östlichen Bereich mit den Regionen Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Weißrussland leitet Taketo Shiotani.

Region Zentral

Mit Zentraleuropa für die zahlenmäßig meisten Länder ist Richard Rybacek zuständig. Die Region umfasst Albanien, Aserbaidschan, Bosnien & Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Moldawien, Montenegro, Nord Mazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und die Ukraine.

Die Gesamtverantwortung für das „One EU Aftermarket“- Produktteam wurde dem bisherigen Leiter der Aftermarket-Produktteams für Nord-, West- und Osteuropa Alexey Bartashevich, seit 2009 bei Denso, übertragen. Zuvor leitete er verschiedene Abteilungen im Aftermarket Sales-Bereich. Unter seiner Führung sind nun mehrere europäische Teams mit der Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit und der strategischen Positionierung der Denso-Produkte befasst, um die Geschäftsentwicklung zu steigern und Kunden, Techniker und Werkstätten effizienter unterstützen zu können, so der Bericht.

 

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