Transporter mit vielen Gesichtern: Ford Ranger als Fahrgestell-Version

In der neuen Variante als Fahrgestell bringt Ford den Ranger als geländetaugliches Basisfahrzeug, das sich mit Um- und Aufbauten individualisieren lässt.

Das Fahrgestell des neuen Ford Ranger lässt verschiedenste Aufbauten zu. Foto: Ford-Werke.
Das Fahrgestell des neuen Ford Ranger lässt verschiedenste Aufbauten zu. Foto: Ford-Werke.
Claudia Leistritz

Die neue Variante diene damit als ideale Grundlage für beispielsweise Bauwesen, Forstwirtschaft, Rettungsdienste oder Versorgungsunternehmen, die das Fahrzeug ganz nach ihren Erfordernissen gestalten könnten, so Ford. Kennzeichen der Basisversion sind ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 3.270 Kilogramm und eine Anhängelast von bis zu 3.500 Kilogramm. Für die Geländetauglichkeit stehen, bei einer Bodenfreiheit von 230 Millimetern, unter anderem der zuschaltbare Allradantrieb und die 800 Millimeter Wattiefe, mit der das Fahrzeug bequem Gewässer durchqueren kann. Der mit dem Pick-up of the Year-Award 2020 ausgezeichnete Mini-Transporter lässt sich laut Hersteller in der Fahrgestellversion nun mit seinen vielfältigen Auf- und Umbaumöglichkeiten für verschiedenste Spezialeinsätze konfigurieren.

Konstruiert ist das Fahrgestell nach dem System Body-on-Frame. Dabei wird die Karosserie separat auf einen mit einem Antriebsstrang ausgestatteten, starren Fahrzeugrahmen gesetzt. Die Kombination aus serienmäßig zuschaltbarem Allradantrieb, Geländegängigkeit, Belastbarkeit und kraftstoffeffizienterm 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotor soll laut Pressebericht einen großen Kundenkreis ansprechen und kann ab Januar 2021 als Einzelkabine in der Ausstattungsvariante XL zu einem Verkaufspreis von netto ab 30.165 Euro bestellt werden.

Als besonderer Pluspunkt wird auch das weitreichende Partner-Netzwerk mit über 160 qualifizierten Auf- und Umbauspezialisten in 13 europäischen Märkten herausgestellt. Damit könne man nahezu allen Spezialanwendungen und Kundenerfordernissen entsprechen.

„Wir haben das Ford Ranger-Fahrgestell für anwender konzipiert, die ein robustes und geländegängiges Fahrzeug benötigen, um ihre Spezialausrüstung auch an schwer zugängliche Orte transportieren zu können. Dank des vielseitigen Basisfahrzeugs und des umfassenden Netzwerks an zertifizerten Aufbauherstellern profitieren die Kunden von extrem vielseitigen Transportlösungen“,

so Paul Baynes, Conversions Manager, Commercial Vehicles bei Ford of Europe.

Einige Spezifikationen

Weitere Kennzeichen der Fahrgestell-Variante sind ein tiefer Rahmen zur Aufnahme verschiedenster Aufbauten und eine belastbare Blattfederung hinten, die ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 3.270 Kilogramm und eine Anhängelast von 3,5 Tonnen erlaubt. Hinter der Einzelkabine sind Aufbauten zur Aufnahme von beispielsweise Kippern, Koffern oder verschiedener Spezialgeräte wie hydraulische Arbeitsbühnen bis zu einer Länge von 2.518 Millimetern möglich. Der EcoBlue-Vierzylinder-Diesel mit 2,0 Liter Hubraum und 125 kW (170 PS) erreicht ein maximales Drehmoment von 420 Nm. Die Übersetzungsauswahl des serienmäßig zuschaltbaren Allradantriebs erfolgt elektronisch.

Zum Unternehmen:

Die 1925 gegründete Ford-Werke GmbH hat ihren Sitz in Köln und betätigt sich als Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter. Das Unternehmen hat an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen über 22.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen gibt es direkt bei www.media.ford.com.

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