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Peugeot Partner mit zweigeteiltem Diesel-Line-Up

Im November startet der Nutzfahrzeughersteller Peugeot den Verkauf des neuen Kompakttransporters Partner. Der 2,2-Tonner ist baugleich mit dem Citroen Berlingo sowie dem Opel Combo, die ebenfalls auf den Markt kommen.

Der Peugeot Partner startet mit einem Euro6d-TEMP-Aggregat in der Top-Version in den Markt, die günstigeren Varianten erfüllen aber nur Euro 6b. (Foto: PSA)
Der Peugeot Partner startet mit einem Euro6d-TEMP-Aggregat in der Top-Version in den Markt, die günstigeren Varianten erfüllen aber nur Euro 6b. (Foto: PSA)
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Redaktion (allg.)

Der neue Transporter Peugeot Partner kommt im November 2018 auf den Markt. Entgegen ursprünglicher Aussagen gibt es bei allen drei Herstellern von dem Fahrzeug allerdings weiterhin Varianten mit Euro6b-Einstufung. Diese starten bei einem günstigen Einstiegspreis von 16.300 Euro netto für den 75-PS-HDI-Kastenwagen L1. Auch dieser Motor verfügt zwar über Rußpartikelfilter sowie SCR-Kat, erfüllt aber formal nur die derzeit noch gültige Norm für Fahrzeuge der gewerblichen Klasse N1.

Leistungsmäßig sind 1,6- und 1,5-Liter-BlueHDI-Motoren in der 100-PS-Einstufung identisch, letzteren gibt es in Euro6d-Temp aber bisher nur in der Pkw-Variante Peugeot Rifter. Auch beim Verbrauch sind sich die Motoren sehr ähnlich: Dieser soll zwischen 4,2 l/100 km beim 100-PS-Euro6b-Modell und 4,5 l/100 km beim Euro-6dTEMP-Modell liegen. Der Kastenwagen mit dem 100-PS-HDI kam bei einer ersten ausführlichen Testfahrt über 80 Kilometer Landstraße und Stadt auf einen Verbrauch von 5,2 l/100 km laut Bordcomputer. Auch das Euro6b-Modell verfügt über eine schnell reagierende Start-Stopp-Automatik.

Wer sich beim gewerblich orientierten Modell Partner komplett zukunftssicher im Fuhrpark aufstellen will, muss zu der teuren Variante mit neuem 1,5-Liter-Blue-HDI-Motor und 130 PS (300 Nm) sowie höherer Ausstattungsstufe greifen, für die der Hersteller allerdings 4.300 Euro mehr aufruft. Dann sind aber eine Klimaanlage, Tempomat sowie eine rechte Schiebetür mit an Bord, die in der Basis fehlen.

Die Groupe PSA hatte zuletzt mit dem Argument geworben, bereits jetzt sämtliche Fahrzeuge in Euro6d-Temp-Einstufung liefern zu können, was sich aber vor allem auf die Pkw-Kombi-Varianten bezieht. Hier sind auch die vielfach ausgezeichneten Dreizylinder-Turbo-Benzin-Motoren schon erhältlich, die dem Kastenwagen Partner noch vorbehalten bleiben. Generell nur mit dem Top-Motor kombinierbar ist beim Partner das schnell und komfortabel schaltende 8-Gang-Automatik-Getriebe.

Angeboten wird der Peugeot Rifter jetzt auch als Grip-Variante, die mit 1.000 Kilo Nutzlast, drei Zentimeter höherer Bodenfreieit, einer Traktionskontrolle, drei Sitzen sowie größeren Rädern aufwartet. Zudem ist eine "Asphalt"-Version im Angebot, die diverse On-Road-Features, wie Fernlichtassistent, Klimaautomatik, Tempomat und Multifunktionslenkrad zusammenfasst.

Das 300 Euro teure Sicherheitspaket umfasst Tempomat, Spurassistent sowie Verkehrsschilderkennung, für 450 Euro ist auch der Abstandstempomat ACC enthalten, verfügbar allerdings nur für die Top-Version. Nachreichen will der Hersteller eine 4x4-Variante, die in Kooperation mit dem Allrad-Spezialisten Dangel entsteht. Außerdem soll eine elektrisch angetriebene Variante das Portfolio ergänzen, die ab 2020 angekündigt ist. (Johannes Reichel / Redaktion Logistra)

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