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Schaeffler kooperiert mit Gedore

Spezielle Arbeitsgeräte sind für die Werkstatt unerlässlich. Gefertigt werden die Werkzeuge in intensiver Entwicklungszusammenarbeit. Die zwei Partner gewährten jüngst Einblick.
Fahrzeuge verfügen über komplexe Technologien. Die Nutzung von Spezialwerkzeugen bei der Reparatur ist häufig unumgänglich. Den Entstehungsprozess macht Schaeffler Automotive Aftermarket aus Langen jetzt deutlich. (Bild: Schaeffler)
Fahrzeuge verfügen über komplexe Technologien. Die Nutzung von Spezialwerkzeugen bei der Reparatur ist häufig unumgänglich. Den Entstehungsprozess macht Schaeffler Automotive Aftermarket aus Langen jetzt deutlich. (Bild: Schaeffler)
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Martin Schachtner

Werkzeuge sollen Kfz-Technikern bei der Problemlösung helfen. Für bestimmte Anwendungsbereiche gibt es dafür spezielle Tools. Die Komplexität nimmt durch den technologischen Fortschritt zu. Daher bedarf es bei der Entwicklung einer engen Abstimmung zwischen Zulieferer und Werkzeug-Hersteller. Darauf machte jüngst die Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH aufmerksam.

Die Franken arbeiten bei der Entwicklung z.B. mit Gedore zusammen. Neben den Motiven beschrieb der Zulieferer die Schritte der Kooperation auf der eigenen Internetseite. Die Reparatursets der Konzernmarken INA, Luk, FAG und Ruville setzen teils passende Arbeitsgeräte voraus, um etwa den Tausch einer Doppelkupplung, die Reparatur des Steuertriebs oder das Prüfen eines Zweimassenschwungrads zu ermöglichen, hieß es.

Die Idee für ein neues Spezialwerkzeug entstehe zumeist schon zu Beginn der Serienfertigung. Produktmanager und Kfz-Techniker im Bereich Automotive Aftermarket haben die Aufgabe, eine Reparaturlösung zu entwickeln, noch bevor die Komponenten zu den Fahrzeugherstellern gelangen. Die Zusammenarbeit zwischen Technikern aus Aftermarket und Erstausrüstung sei enorm wichtig, befand Thomas Petri, Leiter Technischer Service & Datenmanagement bei Schaeffler: „Produkt- und Reparaturkompetenz zusammenzuführen, ist der Schlüssel zum Erfolg“.

Qualitätsanspruch verbindet

Nach Versuchen und Belastungstests fertigt Gedore in einem ersten Schritt einen Prototyp. Die Experten bei Schaeffler testen diesen Prototyp in der hauseigenen Versuchswerkstatt und führen verschiedene Aus- und Einbauversuche auch direkt am Fahrzeug durch. „Es ist wichtig, einen verlässlichen Entwicklungspartner an seiner Seite zu haben, der denselben Qualitätsanspruch hat wie wir“, machte Petri deutlich.

Chefsache Werkstattgeschäft

Schaeffler Automotive Aftermarket erfuhr Ende des vergangenen Jahres einen Bedeutungszuwachs. Der Automobilzulieferer verordnete sich eine Umstrukturierung. Im Ergebnis erhielt das Werkstattgeschäft ein eigenes Vorstandressort und stieg zur dritten Sparte neben Automotive OEM und Industrie auf. Geleitet wird die Geschäftseinheit von Michael Söding.

(msc)
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