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UFI Filters eröffnet Standort in Australien

Der italienische Experte für Filtrationstechnik weitet sein Aftermarket-Geschäft auf den fünften Kontinent aus und eröffnet eine Dependance in Sydney.

Ein breitgefächertes Angebot an Filterlösungen für die Automobilindustrie, Schifffahrt und den Luftraum hat UFI neben Speziallösungen im Portfolio. Bild: UFI Filters.
Ein breitgefächertes Angebot an Filterlösungen für die Automobilindustrie, Schifffahrt und den Luftraum hat UFI neben Speziallösungen im Portfolio. Bild: UFI Filters.
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Claudia Leistritz

Die weltweit 57. Vertriebsniederlassung des Unternehmens, gelegen in der größten Stadt des Landes an der Ostküste, soll die Aftermarket-Aktivitäten in Ozeanien mit den Schwerpunkten Schwerlastfahrzeuge und Fahrzeuginnenraumfilter voranbringen.

UFI-Filters, eigenen Angaben zufolge führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Filtration und der Produktion von Wärmetauschern für Verbrennungs-, Elektro- und Hybridfahrzeuge, bezeichnet die Eröffnung in Sydney als „Meilenstein für den Konzern“.

Die neue Niederlassung des Unternehmens werde in einem ersten Schritt das Aftermarket-Geschäft für leichte und schwere Nutzfahrzeuge sowie Offroad-Fahrzeuge in Australien ausbauen sowie als Bezugspunkt für die Erschließung weiterer Märkte in der Umgebung wie beispielsweise Neuseeland dienen, so der Pressebericht.

Somit ist der Filtrationsspezialist, der Filter- und Thermomanagementprodukte für die Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie die Schiffahrt herstellt, mit seinen 57 Niederlassungen in insgesamt 21 Ländern vertreten. Die über 4.000 Mitarbeiter der 1971 am Hauptsitz im norditalienischen Nogarole Rocca gegründeten Universal Filter Italiana (UFI) verteilen sich damit auf insgesamt 19 Industriestandorte und 3 Innovationszentren

Vielversprechende Rahmenbedingungen

Der neue Markt biete eine gute Grundlage für die Ausweitung des Geschäfts vor allem auf dem Gebiet der Schwerlastfahrzeuge, berichtet der Konzern. Man habe gerade in diesem Bereich in großem Rahmen investiert, wolle das Marktvolumen bis 2025 verdreifachen und damit eine führende Rolle einnehmen. Mit Australien als einem der rohstoffreichsten Länder der Welt könne UFI Filters vor allem für Fahrzeuge im Bergbau eine wichtige Rolle spielen.

Innenraumfilter für hohe Anforderungen

Das hochmoderne Sortiment an Innenraumfiltern der UFI-Group entspreche den höchsten Anforderungen, so der Bericht. So könne  beispielsweise die kürzlich ins Portfolio integrierte Innenraumfilterreihe Argentium das Bakterienwachstum hemmen und Feinstaub der Klassen PM2,5 und PM10 filtern. Die Pollen- und Aktivkohlefilter des Unternehmens schützen eigenen Aussagen zufolge wirksam den Fahrzeuginnenraum selbst in den staubreichsten Gebieten Australiens mit hohem Anteil an kristalliner Kieselsäure.

Umfassendes Know-how

Als Erstausrüster zahlreicher namhafter Marken wie VW, Stellantis, General Motors, Ford, Nissan-Renault, Daimler, MAN, Volvo oder Scania stelle UFI dem Land seine große Fachkompetenz zur Verfügung. Das Angebot umfasst vollständige Filtrationsmodule, Wärmemanagementsysteme, Ersatzteile und Filtermedien, die laut eigenen Aussagen weltweit bei 95 Prozent der Fahrzeughersteller Verwendung finden, gleichermaßen in herkömmlichen wie auch Hybrid- und Elektrofahrzeugen.

Eigene Entwicklungsabteilungen, Standbein im Rennsport

Schwerpunkt der Aktivitäten des Konzerns stellen die Filtermedien dar, die in den eigenen Forschungs- und Entwicklungszentren projektiert und in eigenen Werken nach der „FormulaUFI“ hergestellt werden. Daneben arbeitet die High Tech Division an innovativen Filterlösungen für den Rennsport, die laut UFI den höchsten Ansprüchen der weltweit ausgetragenen Wettkämpfe standhalten. So nützten neun von zehn Formel-1-Teams die Produkte des italienischen Filterexperten, der die Rennställe jährlich mit um die 10.000 Komponenten wie Hydraulik-, Öl-, Kraftstoff-, Last Chance- und Luftfiltern versorgt.

Die Geschäftsausweitung auf Australien im Jahr des 50. Firmenjubiläums stelle einen „wichtigen Meilenstein“ in der Unternehmensentwicklung dar, meint Rinaldo Facchini, CEO der UFI Filters Group.

„Australien und das benachbarte Neuseeland sind Regionen mit hohem Potenzial für den Aftermarket. Unser Konzern kann mit Spitzentechnologien sowohl für den Pkw-Bereich als auch für Schwerlastfahrzeuge und Industriemaschinen (für Landwirtschaft, Erdbewegung und Bergbau) einen wesentlichen Beitrag leisten.“

In Zukunft will das Unternehmen seine Technologien aber auch für andere Branchen verfügbar machen. Der Sprung auf den fünften Kontinent bezeichne den ersten Schritt in diesem Plan.

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