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GTÜ entwickelt Prüfmethoden fort

Fahrzeugprüfung und Begutachtung müssen sich dem technischen Fortschritt anpassen. Zu diesem Zweck arbeitet die Sachverständigenorganisation mit Karlsruher Forschern zusammen.
GTÜ und die Hochschule Karlsruhe gründen Forscherteam, um die Anforderungen der künftigen Fahrzeuguntersuchung zu berücksichtigen. Auch autonome Fahrzeugen und weiterentwickelte Fahrerassistenzsystemen müssen geprüft werden. Die Sachverständigen organisation möchte bei der Weiterentwicklung der HU berücksichtigt werden. (Bild: Kröner/ GTÜ)
GTÜ und die Hochschule Karlsruhe gründen Forscherteam, um die Anforderungen der künftigen Fahrzeuguntersuchung zu berücksichtigen. Auch autonome Fahrzeugen und weiterentwickelte Fahrerassistenzsystemen müssen geprüft werden. Die Sachverständigen organisation möchte bei der Weiterentwicklung der HU berücksichtigt werden. (Bild: Kröner/ GTÜ)
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Martin Schachtner

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) kooperiert mit der Hochschule Karlsruhe bei der Diagnose autonomer Fahrfunktionen sowie der Prüfung sicherheitsrelevanter Fahrzeugsysteme. Dazu soll eine Forschungsgruppe am Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM) der Hochschule eingerichtet werden, hieß es in einer Mitteilung.

Das Projekt ist den Angaben zufolge auf drei Jahre angelegt. Robert Köstler ließ als Geschäftsführer des Prüfdienstleisters wissen: „In modernen Fahrzeugen dominieren heute elektronisch gesteuerte Systeme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes. Für die GTÜ als Sachverständigenorganisation gilt es, mit den Innovationen der Fahrzeugindustrie und deren Zulieferern Schritt zu halten und mit größtem Know-how die Entwicklung der Begutachtungs- und Prüfmethoden aktiv mitzugestalten.“

Der Meldung zufolge führen Prüfingenieure und Sachverständige der Stuttgarter derzeit Fahrzeugüberwachungen in 15.000 Prüfstützpunkten durch. Die GTÜ führt die HU sowohl in Partner-Werkstätten als auch in eigenen Niederlassungen durch. Auch andere Überwachungsorganisationen forschen an der Typgenehmigung bzw. HU der Zukunft. So widmen sich auch TÜV Süd und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in einem Projekt der Anpassung von Prüfkriterien für autonome Fahrzeuge (wir berichteten). Zu diesem Zweck setzen sich die Kooperationspartner für eine Art Algorithmus-TÜV ein.

(msc)
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