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Komatsu: Neues Flottenmanagement vernetzt Baufahrzeuge

Mit „Smart Quarry Site“ bringt der japanische Baufahrzeugspezialist eine markenunabhängige Gesamtlösung zur Verwaltung von Bergbau- und Heavy-Duty-Maschinen heraus.

Das Flottenmanagementsystem 'Smart Quarry Site" verbindet mehrere Bau- oder Heavy-Duty-Maschinen über den Can-Bus. Ein Tablet in der Fahrerkabine beziehungsweise ein Dashboard im Büro gibt detailliert und in Echtzeit unter anderem Auskunft über den Zustand der Maschinen. | Bild: Komatsu Europe.
Das Flottenmanagementsystem 'Smart Quarry Site" verbindet mehrere Bau- oder Heavy-Duty-Maschinen über den Can-Bus. Ein Tablet in der Fahrerkabine beziehungsweise ein Dashboard im Büro gibt detailliert und in Echtzeit unter anderem Auskunft über den Zustand der Maschinen. | Bild: Komatsu Europe.
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Claudia Leistritz

Seine neue Flottenmanagement-Gesamtlösung bewirbt der japanische Hersteller von Bau- und Landwirtschaftsmaschinen Komatsu als ideales Werkzeug zur Produktivitätssteigerung von Schwerlastfahrzeugen. Die Echtzeit-Überwachung „Smart Quarry Site“, ein OEM-unabhängiges Flottenmanagementsystem, soll zudem unter anderem dazu beitragen können, die Sicherheit zu steigern und die Gesamtemissionen der Baustelle zu reduzieren. Die Markteinführung ist dem Pressbericht zufolge für Ende des Jahres 2023 geplant.

Sechs Kernbereiche

Erstmals hat der Anbieter das System, das speziell für Anwendungen im Bergbau und für große Tiefbauprojekte entwickelt wurde, auf der Bauma 2022 in München vorgestellt. Es fokussiert auf insgesamt sechs Gesichtspunkte: Sicherheit, Baustellenmanagement, Produktion, Zustand der Maschinen, Wartung sowie Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen.

An Echtzeit-Informationen werden unter anderem Nutzlastdaten sowie Produktionsraten aller Maschinen der Flotte angezeigt. Auf Grundlage dieser Daten errechnet das System Verbesserungspotentiale und weist auf Engpässe hin, so dass gegebenenfalls schnell reagiert werden kann – zur Steigerung von Sicherheit und Produktion, so Komatsu.

Verbesserungspotentiale erkennen

Über die Bewegungen, den Zustand und die Leistung der in Steinbrüchen und auf Großbaustellen eingesetzten Fahrzeuge behält der Flottenmanager somit jederzeit in Echtzeit den Überblick. Auf diese Weise ließen sich Verbesserungspotentiale ausschöpfen und gezielte Maßnahmen ergreifen, sagt Daniele Heussen, General Manager Business Transformation des europäischen Hauptsitzes von Komatsu Europe in Belgien. Die Fuhrparkverantwortlichen hätten alle Daten vor sich, ohne selbst umständlich Berechnungen vornehmen zu müssen:

„Wichtige KPIs – also Einsatzparameter – für die gesamte Flotte, wie Nutzlast, Kraftstoffverbrauch und Maschinenarbeitszeit, werden gemeldet, damit Bauleiter fundierte Entscheidungen treffen können, ohne stundenlang Rohdaten analysieren zu müssen.“

Datenaktualisierung

Zugang und sofortigen Zugriff auf die Daten des Systems hat jeder Fahrer mit einer eigenen ID. Ein robustes Tablet in jeder Fahrerkabine informiert über aktuelle Nutzlast, Materialart, Zielort oder auch Sicherheitsmeldungen. Zum Datenaustausch zwischen mehreren Maschinen sind diese in einem „vermaschten“ Netz miteinander verbunden. Sollte ein Fahrzeug einmal zeitweise wegen der Entfernung den Kontakt verlieren, werden die Daten sofort automatisch übermittelt, sobald es sich wieder den anderen Maschinen im Netzwerk nähert. Es lassen sich dann beispielsweise die Daten zwischen beladenen Maschinen und Lkw austauschen, sodass die Fahrer der Lademaschinen über die Nutzlast der Lkw informiert sind und diese stets optimal ausnutzen können.

Im Büro haben die Mitarbeiter die Echtzeitdaten über ein Dashboard im Blick und können die Flotten- und Produktionsinformationen jederzeit einsehen, zum Beispiel über Auslastung, Emissionen und Kraftstoff, den Flottenfokus oder auch den Fahrer. Weiter besteht Zugriff auf detailliertere Daten von der Baustelle, die über Sicherheit, Produktion, Leerlauf oder auch CO2-Emissionen informieren.

Individualisierbar

Aber es werden nicht nur  Echtzeitdaten über den Zustand der Maschinen ausgegeben. Die Fuhrparkmanager können sich auch speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Informationspakete zusenden lassen. Wer zum Beispiel einen schnellen Überblick über bestimmte Themen wünscht, wie beispielsweise die Kontrollen vor Maschinenstart oder über die Produktion, kann sich nach seinen Vorstellungen einen automatisierten Bericht mit bestimmtem Zeitplan konfigurieren und erhält zum vordefinierten Termin eine E-Mail mit den entsprechenden Daten.

Die Anwendung funktioniert markenübergreifend und sendet die Echtzeitdaten über das Vernetzungssystem Can-Bus.

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