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SKF und Hazet entwickeln Lösungen für Werkstätten weltweit

Gemeinsam will man professionellen Werkstätten maßgeschneiderte Produkte für den freien Kfz-Ersatzteilmarkt bieten: dazu haben sich der Wälzlager-, Dichtungs- und Schmiersystemspezialist SKF und Werkzeughersteller Hazet nun zusammengetan.

Zwei erfahrene Partner auf dem Kfz-Ersatzteilmarkt kooperieren. Die Zusammenarbeit besiegelten (v.l.): Michael Pauel, Prokurist und Vertriebsleiter bei Hazet; Philipp Herlein, Head of Global Vehicle Aftermarket bei SKF; Kerstin Enochsson, President Automotive SKF und Matthias J. Hoffmann, Geschäftsführender Gesellschafter Hazet. | Bild: SKF/Luisa Luongo.
Zwei erfahrene Partner auf dem Kfz-Ersatzteilmarkt kooperieren. Die Zusammenarbeit besiegelten (v.l.): Michael Pauel, Prokurist und Vertriebsleiter bei Hazet; Philipp Herlein, Head of Global Vehicle Aftermarket bei SKF; Kerstin Enochsson, President Automotive SKF und Matthias J. Hoffmann, Geschäftsführender Gesellschafter Hazet. | Bild: SKF/Luisa Luongo.
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Claudia Leistritz

Der schwedische Anbieter von Wälzlagern, Dichtungs- und Schmiersystemen für Pkw und Nutzfahrzeuge SKF (Svenska Kugellagerfabriken) und der deutsche Werkzeughersteller Hazet wollen gemeinsam für professionelle Werkstätten innovative Lösungen entwickeln. Zu diesem Zweck wurde nun eine technische Partnerschaft eingegangen, die erklärtermaßen beider Kompetenzen im freien Kfz-Ersatzteilmarkt (IAM) bündeln soll.

Wie aus der SKF-Pressemeldung hervorgeht dient die Kooperation dazu, qualitativ hochwertige Werkzeuge aus der Schmiede des Remscheider Familienunternehmens speziell für die Montage des gesamten SKF-Ersatzteilmarktsortiments zu entwickeln. Zugleich aber arbeite man an gemeinsamen Kommunikationsstrategien zur globalen Stärkung seiner Marken und dem entsprechenden Ausbau der Vertriebsstrukturen.

Diesen Zielen soll das umfangreiche Know-how beider Unternehmen auf den Gebieten Radlager, Lenkung und Fahrwerk, Motor- und Antriebsstranganwendungen zugutekommen. Das SKF-Programm listet Produkte und Ersatzteile unter anderem „rund um die rotierende Welle“ wie Lager und Dichtungen sowie Dienstleistungen rund um Antriebs-, Aufhängungs- und Motoranwendungen von Pkw, Lkw, Anhängern, Bussen und Zweirädern.

Komplett-Service

Die beiden Traditionsunternehmen könnten den Kunden in der Kombination von jeweils hochqualitativen Ersatzteilen mit entsprechenden Werkzeugen für die Montage einen echten Mehrwert zur Verfügung stellen, meint Philipp Herlein, Head of Global Vehicle Aftermarket bei SKF:

„Für uns ist es wichtig, unseren Kunden einen Komplett-Service rund um unsere Produkte zu bieten, wozu natürlich auch die passende Werkzeuglösung gehört. Mit Hazet haben wir einen Partner im Werkzeugbereich, der unsere Anforderungen an Qualität und technisches Know-how erfüllt.“

Matthias Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter des 1868 gegründeten Familienunternehmens Hazet (nach den Initialen des Firmengründers Hermann Zerver), sieht in der Partnerschaft mit SKF eine „wertvolle Gelegenheit, unsere bereits starke Marktposition zu festigen und weiter auszubauen“. Hazet zähle in den Bereichen Handwerkzeuge und Werkstatteinrichtungen im automotiven Bereich bereits zu den führenden Anbietern in der Branche.

Expansion im Programm

SKF, 1907 mit erstem Werk und noch heutigem Hauptsitz der SKF Gruppe im schwedischen Göteborg gegründet, bietet seine an 103 Standorten gefertigten Produkte in über 130 Ländern an. Alleine die deutsche Niederlassung in Schweinfurt beschäftigt als größter Produktionsstandort der SKF-Gruppe rund 4.000 Mitarbeiter. Hazet entwickelt und fertigt seine Werkzeuge und Werkstattausrüstungen an vier Standorten in Deutschland und steht mit Partnern in 100 Ländern in Verbindung. Laut Medieninformationen sind für Hazet rund 500 Mitarbeiter tätig.

Beide gehören zu den Unternehmen, die den Kfz-Ersatzteilmarkt seit Jahrzehnten prägen. Die nun geschlossene Vereinbarung soll einige ihrer Aktivitäten „auf globaler Ebene“ zusammenführen, heißt es. Daneben werde aber auch eine dauerhafte Partnerschaft angezielt die dazu führen soll, den eigenen Innovationen weltweite Verbreitung zu verschaffen. Für SKF bilde dieses Ziel praktisch die Firmen-DNA, die durch die neue Partnerschaft gestärkt werde:

„Der Ausbau des unabhängigen Ersatzteilmarktes ist ein Kernelement der SKF Automotive-Strategie. Durch die Partnerschaft mit Hazet haben wir eine weitere Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung dieser Strategie geschaffen“,

sagt Kerstin Enochsson, President Automotive bei SKF.

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