Bürstenwaschanlagen: Kostengünstiges Einsteigermodell von Speedywash

Um nach der Reparatur dem Kunden saubere Fahrzeuge zu übergeben, setzen Nutzfahrzeug-Werkstätten oft auf eigene Bürstenwaschanlagen. Diese sollen mindestens 70 Prozent Zeit und Kosten pro Fahrzeug sparen.

Mit dem neuen Speedywash-Gerät lassen sich Lkw, Transporter und Busse reinigen. | Bild: Speedywash
Mit dem neuen Speedywash-Gerät lassen sich Lkw, Transporter und Busse reinigen. | Bild: Speedywash
Tobias Schweikl

Vom Hersteller Speedywash kommt eine mit einem Einstiegspreis von unter 15.000 Euro besonders kostengünstige selbstfahrende Bürstenwaschanlage. Das Modell „Basic“ ist lieferbar mit frei wählbarem Benzin-, Diesel- oder akkubetriebenem Elektroantrieb. Es verfügt über einen integrierten Wassertank mit 335 Liter Fassungsvermögen. Mit der Anlage lassen sich Lkw, Transporter und Busse reinigen.

Durch den integrierten Motor und den Wassertank kann die Waschanlage unabhängig von Steckdosen und Wasseranschlüssen und ohne herumliegende Kabel oder Schläuche eingesetzt werden. Ein integriertes Schwimmerventil sorgt dafür, dass der Tank beim Auffüllen nicht überläuft.

Um mit nur einer Anlage alle Fahrzeuge unabhängig von Form und Größe waschen zu können, besitzt die „Basic“ einen extra großen Bürstendurchmesser von 1,2 Metern sowie eine optional erhältliche Bürstenneigung von bis zu zwölf Grad. Letztere sorgt dafür, dass auch zurückliegende Flächen leicht erreicht werden können und ein Nachwaschen von Hand überflüssig wird.

Da sich die Drehrichtung der Bürstenwelle und die Fahrtrichtung der Anlage einander anpassen lassen, können auch Waschschatten vermieden werden. Unterstützend wirkt dabei eine frei wählbare Zusammensetzung der Borsten. So kann abhängig vom Einsatzzweck eine individuell angepasste Mischung aus Wasch- und Polierborsten ausgewählt werden. Die Düsenrohre aus Edelstahl sind höhen- und winkelverstellbar, die 18 beidseitig montierten Wasserdüsen werkzeuglos aus- und einbaubar.

Durch einen modularen Aufbau der Antriebseinheit kann nachträglich der Diesel- oder Benzinmotor gegen eine Akkueinheit ausgetauscht werden, falls irgendwann aus Umweltschutz- oder Lärmgründen ein lautloser oder emissionsfreier Betrieb der Waschanlage erforderlich wird. Der Akkuantrieb soll ab Mitte des Jahres erhältlich sein.

Weitere verfügbare Optionen der „Basic“ sind eine Vorsprüheinrichtung für Reinigungsmittel, ein zusätzlicher Wind- und Spritzschutz für den sicheren Betrieb im Freien sowie ein Wassersparsystem mit in beliebiger Höhe absperrbaren Düsenrohren. Damit wird beim Waschen von kleineren Fahrzeugen an nicht genutzten Düsen kein Wasser vergeudet.

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