Stand der Dinge bei Caruso

Die Datenplattform macht große Fortschritte seit ihrer Gründung vor eineinhalb Jahren geltend. Die ersten Anwendungsfälle für datenbasierte Lösungen und Geschäftsmodelle zeigte Caruso auf der "Partner Connect".

200 Teilnehmer folgten der Einladung der Caruso GmbH nach Köln. (Bild: Thomas Bittera/ Caruso)
200 Teilnehmer folgten der Einladung der Caruso GmbH nach Köln. (Bild: Thomas Bittera/ Caruso)
Martin Schachtner

Die Caruso GmbH schickt sich seit 2017 an, einen offenen Marktplatz für Fahrzeugdaten zu etablieren. Neben den Fahrzeugherstellern, die zumeist eigene Geschäftsinteressen verfolgen, bieten das Start-up aus der Nähe von München sowie ein weiterer Anbieter (Carmunication aus Österreich) jeweils einen unabhängigen Ansatz, wie es heißt. Gestartet war Caruso mit acht Partnern, knapp zwei Jahre später sind eigenen Angaben zufolge 71 Unternehmen auf Caruso aktiv und "gestalten die Zukunft der vernetzten Mobilitätsindustrie gemeinsam".

Einen Einblick sowie die Möglichkeit zu Wissenstransfer und Austausch gab das alljährliche Teffen "Caruso Partner" für 200 Teilnehmer von rund 90 Unternehmen. In Köln gaben die Beteiligten Einblicke in ihre Strategie und demonstrierten bereits realisierte Services und Anwendungen. Dabei ließen sich laut Mitteilung unter anderem Bosch, BMW, Continental, PSA, Schaeffler, Sixt, TecAlliance, Topmotive und ZF in die Karten blicken.

So entwickelt PSA auch unter Nutzung der Caruso-Plattform die eigene Konnektivitätslösung weiter. Vertreter der Marke referierten zum Event über verfügbare Datenpunkte sowie Funktionalitäten. Auch BMW demonstrierte den aktuellen Stand von BMW CarData und präsentierte zusammen mit dem Softwaredienstleister Topmotive einen Anwendungsfall, der schon heute über Caruso realisiert werde. In einer abschließenden Podiumsdiskussion der Branchenverbände Figiefa und Clepa wurden der Zugriff auf Fahrzeugdaten der Automobilhersteller und der aktuelle Stand der politischen Situation auf EU-Ebene dargelegt.

Printer Friendly, PDF & Email