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PSA nutzt KI zur Wartungsvorschau

Die Muttergesellschaft der Marken Citroën, DS und Peugeot kooperiert mit dem Forschungsinstitut Inria beim "OpenLab" für künstliche Intelligenz. Über vier Jahre soll der Einsatz bei vernetzten Fahrzeugen erforscht werden. Ein Fokus liegt in der vorausschauenden Wartung.

KI-Anwendungen im Automobilbereich sollen unter anderem die vorausschauende Wartung verbessern. Dies ist auch beim "OpenLab" der PSA-Gruppe einer von insgesamt zwölf Themenbereichen. (Bild: PSA Kommunikation)
KI-Anwendungen im Automobilbereich sollen unter anderem die vorausschauende Wartung verbessern. Dies ist auch beim "OpenLab" der PSA-Gruppe einer von insgesamt zwölf Themenbereichen. (Bild: PSA Kommunikation)
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Martin Schachtner

Fahrzeuge werden immer intelligenter: Automobilhersteller nutzen verstärkt digitale Technologien, um Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr zu erhöhen sowie die Laufzeiten ihrer Produkte zu verlängern. Ein wichtiger Faktor, insbesondere im Transport- und Logistikbereich, ist eine Reduzierung von Ausfallzeiten. Trendbegriffe und Lösungsversprechen heißen "Predictive" beziehungsweise "Preventive Maintenance", also vorausschauende/ vorbeugende Wartung. Zu diesem Zweck statten Zulieferer und Fahrzeugbauer Komponenten mit Sensoren aus, die in regelmäßigen Abständen Zustandsbeschreibungen abgeben.

Ein weiterer Ansatz bzw. ergänzend kommt die Datenanalyse auf Grundlage von Nutzungsprofil, Fahrzeugalter, umfangreichen Herstellerinformationen sowie Werkstatterfahrungen dazu. Die Kalkulation benötigt viel Rechenleistung und die stetig wachsende Datenmenge erfordert eine sich anpassende Algorithmik. Zahlreiche Hersteller setzen in diesem Kontext auf künstliche Intelligenz. Vor Kurzem hat die PSA-Gruppe die Gründung einer gemeinsamen Forschungseinrichtung und dem französischen Inria-Institut gemeldet. Die Muttergesellschaft von Citroën und Peugeot will mit lernfähiger Software den Herausforderungen autonomen und vernetzten Fahrens begegnen. 

„Künstliche Intelligenz wird sich für die Groupe PSA schnell zu einem wichtigen Faktor in puncto Effizienz entwickeln. Das "OpenLab" wird beispielsweise an Algorithmen für künstliche Intelligenz arbeiten, die autonomen Fahrzeugen das Fahren in komplexen Umgebungen ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen zudem Themen wie vorausschauende Wartung, Optimierung der Antriebskonstruktion und Modellierung komplexer Systeme (beispielsweise Städte), um Mobilitätsdienstleistungen anzubieten, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind“, erklärte Carla Gohin, Vice President Research & Advanced Engineering bei der Groupe PSA.

Mit dem "OpenLab" für künstliche Intelligenz, das die Anwendung der Technologie in zwölf Themenbereichen über vier Jahre erproben will, erhalte das weltweite, bereits 18 "OpenLabs" umfassende Entwicklungsnetzwerk von PSA weitere Verstärkung, hieß es in einer Meldung. Zwölf dieser Forschungseinrichtungen befinden sich in Frankreich, vier in China, eine in Brasilien und eine in Marokko. Die OpenLabs setzen die Ziele der Strategie „Open Innovation“ der Groupe PSA sowie ihres Netzwerks „StelLab“2 um, das 2010 zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs gegründet wurde.

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