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BPW dezentralisiert die Teilelogistik

Die BPW Aftermarket Group führt ein Netzwerk mobiler und automatisierter Teilelager ein. Mit der "upBox" möchte das Handelshaus noch näher an die Werkstätten heranrücken.

Ersatzteile bestellen geht heutzutage schnell - die richtigen Partner vorausgesetzt. Einfaches Zugreifen jedoch, geht noch schneller, denkt man sich bei der BPW Aftermarket-Gruppe und bietet Werkstätten ein mobiles Ersatzteillager. (Bild: BPW Bergische Achsen KG)
Ersatzteile bestellen geht heutzutage schnell - die richtigen Partner vorausgesetzt. Einfaches Zugreifen jedoch, geht noch schneller, denkt man sich bei der BPW Aftermarket-Gruppe und bietet Werkstätten ein mobiles Ersatzteillager. (Bild: BPW Bergische Achsen KG)
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Martin Schachtner

Die BPW Aftermarket Group GmbH führt nun auch in Deutschland "upBox" ein. In Finnland arbeitet die BPW-Tochtergesellschaft Trailcon bereits mit einem digitalen Entnahmesystem. Bei dem mobilen Ersatzteillager-Konzept handelt es sich um einen intelligenten, bis zu 2.000 Teile umfassenden Container, der auf dem Gelände der Partnerbetriebe platziert wird. Werkstätten können demnach rund um die Uhr selbst darauf zugreifen und die benötigten Ersatzteile entnehmen. Über die so genannte RFID-Technologie, also eine automatisierte Funkortung, würden Wareneingänge und -ausgänge registriert und die Bestandsdaten in Echtzeit aktualisiert, hieß es von Seiten der BPW-Teilehandelstochter.

Das Angebot besteht laut BPW aus einem mit Regalen, Klimaanlage sowie Videoüberwachung und Funksystemen ausgestatteten "40 Fuß Seecontainer". Das vorgehaltene Teilesortiment sei individuell auf die Bedürfnisse der Werkstatt abgestimmt. Wesentliche Vorteile laut Anbieter: Abrechnung, Nachbestellung und Wiederbestückung erfolgen vollautomatisch: Schon am nächsten Tag sei das Ersatzteilsortiment wieder komplett. "Auf diese Weise ist auch die Inventur – normalerweise ein zeitraubendes und fehleranfälliges Prozedere – sekundenschnell per Mausklick erledigt", hieß es in einer Unternehmensmeldung.

Die BPW Aftermarket Group kümmert sich seit neustem mit mehr als 170 Standorten in über 20 europäischen Ländern um eine umfassende Ersatzteilversorgung der Kunden. In Deutschland beliefert das Unternehmen die Betriebe von 18 Standorten aus mit Ersatzteilen, die über das BPW- und PE Automotive Kernsortiment weit hinausgehen, wie Geschäftsführer Ralf Maurer und Ingmar Fröhlich im Gespräch mit "PROFI Werkstatt" erklärten (das Interview findet sich in Ausgabe 4/2018 und erscheint am 31. August 2018).

Die "upBox" ist als System zum Patent angemeldet und soll erstmals auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (20.-27. September) in Halle 26 an Stand C31 sowie auf dem Freigelände vorgestellt werden.  

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