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Scania schickt erste Konvois in Feldversuch

Mit mehreren Feldversuchen in Spanien und Finnland erprobt Scania Platooning im Realverkehr.
Zwei Konvois mit je drei Fahrzeugen will Acotral in Spanien einsetzen. (Foto: Scania)
Zwei Konvois mit je drei Fahrzeugen will Acotral in Spanien einsetzen. (Foto: Scania)
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Christine Harttmann

Scania testet die Platooning-Technologie: In Spanien kooperieren die Schweden mit dem Transportunternehmen Acotral, das die Platoons im realen Transportbetrieb testet. In Finnland will Ahola Transport teilautonomes Platooning auf nordischen Straßen einführen und dabei zugleich neue Verkehrstechnologien entwickeln.

Der Pilotversuch von Acotral laufe auf zwei Routen, teilt Scania mit. Mit zwei Konvois von drei Scania R 450 ist der spanische Großtransporteur auf der etwa 350 Kilometer langen Strecke zwischen Ribarroja und Getafe unterwegs. Der zweite Dreier-Konvoi fährt die etwa 350 Kilometer lange Distanz zwischen Valladolid und Getafe. Nach der praktischen und theoretischen Ausbildung der Fahrer würden, so die Mitteilung, Acotral und Scania diese beiden Routen bis Ende April testen. Anschließend würden die Ergebnisse ausgewertet und es werde geprüft, ob für Acotral zusätzliche Routen für Lkw-Platoons in Frage kommen. Acotral betreibt derzeit 1.600 Lkw mit mehr als 6.000 täglichen Lieferungen und ist der Haupttransporteur für Spaniens größten Lebensmittelhändler Mercadona.

Mit dem finnischen Unternehmen Ahola Transport hat Scania nach eigenem Bekunden vereinbart, auf nordischen Straßen teilautonome Lkw-Züge einzuführen. Dabei wolle man außerdem neue Verkehrstechnologien entwickeln. Der Kunde wird Lkw und Technologie von Scania auf finnischen Autobahnen einsetzen, um teilautonome Platooning-Formationen mit drei oder mehr miteinander vernetzten Lkw zu testen. Während dieser Tests werden alle Lkw mit Fahrern besetzt sein. Der Fahrer im ersten Lkw steuert jedoch den gesamten Zug. Die nachfolgenden Lkw fahren autonom.

Hans Ahola, CEO von Ahola Transport, erläuterte hierzu: „Für uns ist es wichtig, die Arbeitssituation unserer Fahrer mit Hilfe neuer Technologien zu verbessern. Die geplanten Lösungen helfen uns auch, die Kundenerwartungen an schnellere Lieferungen und Umweltziele zu erfüllen.“

(ha)
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