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PSA setzt auf Teleservices

Die Serviceorganisation des Herstellers möchte die Kundenkommunikation auf ein neues Level heben. Ab sofort wird der Datenaustausch über Connected Services angeboten.

Der Hersteller schickt sich an, die Kundenbindung im Sinne der Vertragspartner voranbringen. Zu diesem Zweck haben Werkstätten seit einiger Zeit den direkten Draht in (einige der) Kundenfahrzeuge. (Bild: Y-SiTE/ Alibek Kaesler)
Der Hersteller schickt sich an, die Kundenbindung im Sinne der Vertragspartner voranbringen. Zu diesem Zweck haben Werkstätten seit einiger Zeit den direkten Draht in (einige der) Kundenfahrzeuge. (Bild: Y-SiTE/ Alibek Kaesler)
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Martin Schachtner

PSA bietet Vernetzungsdienste und übermittelt Fahrzeugdaten an eigene Werkstattpartner. Über so genannte "Connected Services" oder "Services connectés" erhalten vorerst nur Privatkunden Informationen zur nächsten fälligen Wartung oder Warnmeldungen zum Fahrzeugzustand. Einer Mitteilung zufolge heißen die jeweiligen Leistungen „Peugeot Teleservice“, „Citroën Teleservice“ beziehungsweise „DS Telemaintenance“ und sind ab sofort nutzbar.

Bei Bedarf werde zugleich ein Werkstatttermin beim gewünschten Servicepartner vereinbart. Über die Kundenbetreuung der jeweiligen Marke sollen Vertragswerkstätten auch an relevante Informationen, wie fällige Inspektionen, fehlerhaft arbeitende Fahrassistenzsysteme oder eine unzureichende Menge an Betriebsflüssigkeiten, kommen. Der Hersteller verspricht sich davon einen effizienteren und schnelleren Kundendienst.

Rasmus Reuter, Geschäftsführer Peugeot Citroën Deutschland GmbH: „Die Vorteile des Teleservice- beziehungsweise Telemaintenance-Angebots liegen auf der Hand: Der Alltag des Kunden wird durch eine gezielte Rundumbetreuung bei Warnmeldungen und Wartungsanzeigen erleichtert. Der Handel profitiert von einer wachsenden Produktivität und Werkstattauslastung und die Marken stärken sowohl Kundenbindung als auch -zufriedenheit.“

Betroffene Fahrzeuge müssen nach Auskunft von PSA eine so genannte Connect Box an Bord haben, die − je nach Modell − entweder zur Serienausstattung gehört oder optional verbaut werden kann. Der Service werde beim Neuwagenkauf freigeschaltet, die Aktivierung hinke etwa 30 Tage hinterher, heißt es. Europaweit zählt das Unternehmen bereits 300.000 Kunden, in Deutschland sollen es über 7.000 Nutzer sein.

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