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Autopromotec: Smarte Mobilität bedarf smarter Werkstätten

Beim International Aftermarket Meeting 2019 in Bologna geben Experten einen Ausblick auf das Servicegeschäft der Zukunft. Die Veranstalter entwerfen ein Szenario mit automatisierten Reparaturen und lernfähigem Werkzeug.

Neue Perspektiven für den Kfz-Service: Mit dem Forum "IAM19" wagen die Veranstalter der italienischen Aftermarket-Messe einen Ausblick auf kommende Anforderungen. (Bild: Autopromotec)
Neue Perspektiven für den Kfz-Service: Mit dem Forum "IAM19" wagen die Veranstalter der italienischen Aftermarket-Messe einen Ausblick auf kommende Anforderungen. (Bild: Autopromotec)
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Martin Schachtner

Wo geht die Reise hin? Inwieweit verändern die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, die Fahrzeugvernetzung und zunehmende Digitalisierung der Serviceprozesse die Spielregeln des automobilen Aftermarkets. Die Autopromotec (22. bis 26. Mai) widmet sich diesen Fragen und plant, mit der Konferenz International Aftermarket Meeting 2019 (IAM19) Antworten zu geben. Die Konferenz findet am 23. Mai statt und ist Teil der Veranstaltungsreihe AutopromotecEDU.

In einem Blogbeitrag stellten die Veranstalter kürzlich die Themen vor. Teilnehmer wird den Angaben zufolge "die Evolution der Fahrzeugreparatur in möglichen künftigen Mobilitätsszenarios" gezeigt. Neben einer Keynote aus dem Haus McKinsey & Company wird der europäische Herstellerverband ACEA die Herausforderungen und Wichtigkeit technischer Trainings erörtern. Lease Europe untersucht als Interessenvertretung der europäischen Mietwagenfirmen welche Rolle die Werkstätten spielen, wenn künftig weniger Fahrzeuge verkauft werden und heutige Fahrzeughalter immer häufiger Mobilitätsservices buchen.

CECRA will laut Ankündigung als Verband der europäische Kfz-Servicebranche erläutern, welche Technologien und Prozesse für Reparatur und Wartung moderner Fahrzeuge nötig sind. Auch sollen neue Services zur Sprache kommen, die eine immer anspruchsvollere Kundschaft erwartet. Da auch Veränderungen für die Ersatzteilbranche zu erwarten sind, wird die FIFIEFA (Zusammenschluss der Ersatzteilhändler Europas) an der Konferenz teilnehmen. Eine Folge ist bereits sichtbar: Es gibt einen spürbaren Konsolidierungsprozess in der Handelswelt. Darüber hinaus will sich der Verband zu den Chancen der Fahrzeugvernetzung hinsichtlich einer schnelleren und passgenaueren Teilebelieferung äußern.

Selbst lernendes Equipment

Die europäische Dachorganisation der Werkstattausrüster European Garage Equipment Association (EGEA) thematisiert, welche Anlagen und Werkzeuge künftig gefragt sein könnten. Erwartet wird eine zunehmend intelligente Ausrüstung, die in lernfähigen Werkzeugen, vernetzten Servicebetrieben und einer Automatisierung der Reparaturen münden könnte.

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