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Überarbeiteter Arocs auf der Bauma 2019

Der Nutzfahrzeughersteller Mercedes-Benz nutzte die Bauma 2019 in München, um den neuen Arocs vorzustellen. Der Fokus liegt auf Assistenzsystemen.

Der überarbeitete Bau-Lkw Arocs wurde auf der Bauma 2019 präsentiert. (Foto: Schweikl)
Der überarbeitete Bau-Lkw Arocs wurde auf der Bauma 2019 präsentiert. (Foto: Schweikl)
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Redaktion (allg.)

Nach dem Actros hat Mercedes-Benz nun auch den Bau-Lkw Arocs überarbeitet. „Die Bauma hat eine Strahlkraft weit über Europa hinaus“, so Michael Dietz, Head of Global Marketing Mercedes-Benz Trucks.

Der Bau-Lkw ist bereits die zweite Baureihe bei Daimler, die überarbeitet wurde. Zur Nutzfahrzeug-IAA in 2018 hatte das Unternehmen den neuen Actros präsentiert. Vom Fernverkehrs-Lkw übernimmt der Arocs alle wesentlichen Neuerungen, darunter den vorausschauenden Tempomaten Predictive Powertrain Control PPC, den Notbremsassistenten Active Break Assist 5, den Abbiegewarner Sideguard Assist, die Verkehrszeichenerkennung Traffic Sign Assist, die elektronische Parkbremse und das Multimedia-Cockpit.

Auch das vernetzte Serviceangebot Mercedes-Benz Uptime ist für den Arocs verfügbar, ebenso wie für alle Atego. Beim vorausschauenden Tempomaten verspricht Daimler, dass sich die von Autobahnen und Fernstraßen bekannten Effizienzgewinne auch auf der Landstraße einfahren lassen. Insbesondere an unübersichtlichen Kurven und Kreisverkehren reduziert das System die Lkw-Geschwindigkeit vorausschauend im Sinne eines möglichst geringen Treibstoffverbrauchs.

„Nur die letzten 15 Prozent muss der Fahrer noch selber bremsen“, so Dietz.

Auch der vom Actros bekannte Abbiegeassistent Sideguard Assist wandert 1:1 in den Arocs, so Daimler. Allerdings müsse dies Schritt für Schritt erfolgen, weil es individuell für alle Varianten gemacht werden müsse. Und immerhin biete Daimler mit dem Arocs 58 Modelle, 15 Motoren und 19 Kabinen an.

Der Abbiegeassistent funktioniere über die gesamte Fahrzeuglänge in einem überwachten Feld in den Abmessungen 18,75 x 3,75 Metern. Damit sei auch die Schleppkurve des Lkw abgesichert, so das Unternehmen.

Daimler verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die MirrorCam bereits von rund 60 Prozent aller Kunden geordert werde. Diese digitalen Außenspiegel arbeiten einerseits mit dem Abbiegeassistenten zusammen, indem sie kritische Informationen anzeigen. Andererseits würden viele Kunden auch deren Vorteile in Sachen Aerodynamik und die verbesserte Sicht auf den Lkw schätzen. (Tobias Schweikl / Redaktion Logistra)

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