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MAN demonstrierte leichte Bau-Löwen

Beim „Light Duty Truck Day“ am Münchner Flughafen zeigte MAN, wie wichtig bei leichten Baufahrzeugen die Zusammenarbeit mit den Aufbau-Herstellern ist.

Das Programm an leichten Baufahrzeugen ist bei MAN komplett. Die Baureihen TGE, TGL und TGM erlauben Gesamtgewichte von 3,5 bis 26 Tonnen. (Foto: R. Domina)
Das Programm an leichten Baufahrzeugen ist bei MAN komplett. Die Baureihen TGE, TGL und TGM erlauben Gesamtgewichte von 3,5 bis 26 Tonnen. (Foto: R. Domina)
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Anna Barbara Brüggmann
(erschienen bei Transport von Robert Domina)

Der Veranstaltungsort war gut gewählt: Wer am Münchner Flughafen ein Sujet für ein Baustellen-Bild sucht, muss nicht weit fahren. Der Münchner Flughafen ist – eigentlich immer – eine einzige Riesen-Baustelle. Leider darf man die verschiedenen Ausgrabungs-Stellen nicht für Fotozwecke befahren. Und so mussten wir uns mit der Fahrsicherheits-Platte von Audi als Open-Air-Studio begnügen. Ist ja auch sicherer.


Bevor MAN im Februar den neuen TGX präsentiert, also noch einmal ein „Spezial“ mit den leichten Baureihen. Die heißen TGE, TGL und TGM. Der TGE ist ja das jüngste Mitglied im MAN-Programm: Der vom VW Crafter abstammende Transporter mit Gesamtgewichten von 3,5 bis 5,5 Tonnen ist tatsächlich Neuland für die Münchner. Umso stärker forciert MAN das Angebot an TGE-Fahrgestellen mit speziellen Aufbauten.

Das können Kipper sein, Abroller, spezielle Kommunalaufbauten – die Vielfalt ist enorm und reicht sogar bis zu Wohnmobilausbauten von Knaus und Tabbert. Im Einrechnungs-Geschäft sind Kipper zum Beispiel von Scattolini erhältlich aber auch schwere Kipper von Meiller und Kräne von Hiab im Zweirechnungs-Geschäft. Dank der schweren Gewichtsvarianten bis 5,5 Tonnen bleibt beim TGE auch für schwerere Anwendungen immer noch genügend Nutzlast übrig.

Wer eine Automatik für den TGE bevorzugt muss allerdings mit dem achtstufigen Doppelkupplungs-Getriebe aus dem Baukasten vorlieb nehmen. Schade, denn eine achtstufige Wandler-Automatik wäre für Einsätze mit schweren Hängern passender – da kann keine Kupplung abrauchen, wenn das Anfahren mal schwierig wird.


Die Baureihen TGL (7,5 bis 12 t GG) und TGM (12 bis 26 t GG) kommen mit den überarbeiteten Vier- und Sechszylindern der D08-Reihe. Der Vierzylinder leistet 160, 190 und 220 PS, die Sechszylinder-Varianten 250, 290 und 320 PS. Generator und Luftpresser arbeiten vorzugsweise und energiesparend im Schubbetrieb, die Ölwechselintervalle wurden von zwölf auf 18 Monate verlängert. Die 6- und 12-stufige Tipmatic schaltet schnell und – besonders erfreulich – bereits bei niedrigen Drehzahlen.

Das oft bei anderen Medium-Trucks zu beobachtende Hochjubeln beim Anfahren entfällt hier völlig. Allrad-Antriebe für den Kipper gibt es nur beim TGM, der TGL muss ohne angetriebene Vorderachse ankommen. Interessant: Beim Transporter TGE setzt MAN bei den Allradversionen auf die Frontantrieb-Versionen mit zuschaltbarer Hinterachse. Damit bleibt der TGE-Allrad auf die 3,5-Tonnen-Varianten beschränkt, denn nur diese gibt es mit dem Frontantrieb und damit auch mit dem Allradantrieb.

 

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