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Autopromotec: Trendforum startet in Bologna

Die 28. Ausgabe der Branchenschau öffnete am heutigen Mittwoch ihre Tore. Neuheiten von 1.700 Ausstellern und Trendforschung in Richtung der Werkstatt X.0 erwarten die Kfz-Branche in Bologna.

Die Messeveranstalter der Autopromotec zählen mehr Aussteller und freuen sich auf mehr Besucher. Die Aftermarket-Show in Bologna dauert bis Sonntag, 26. Mai. (Bild: PROFI Werkstatt)
Die Messeveranstalter der Autopromotec zählen mehr Aussteller und freuen sich auf mehr Besucher. Die Aftermarket-Show in Bologna dauert bis Sonntag, 26. Mai. (Bild: PROFI Werkstatt)
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Martin Schachtner

Die geneigte Werkstattwelt trifft sich wieder in Bologna. Bis Sonntag, 26. Mai, zeigt die 1965 ins Leben gerufene Autopromotec Innovationen aus der Kfz-Branche. Laut Messechef Renzo Servadei stieg die Zahl der teilnehmenden Unternehmen 2019 um mehr als vier Prozent auf 1.700 Aussteller.

Die Gesamtfläche beträgt 162.000 Quadratmeter, in 17 Hallen und fünf Außenbereichen zeigen die Werkstattausrüster und Teilehersteller Innovationen. So präsentiert Launch das neue Diagnosegerät X 431 Euro Tab II. Hella Gutmann tourt wieder mit dem Mega Macs 77 und Mahle zeigt die neuen Funktionen von TechPRO. Zudem zeigen die Stuttgarter neue Klimaservice-Geräte von BrainBee, ihrer Marke mit italienischen Wurzeln.

Im Teilebereich reiste Schaeffler mit den neu integrierten Lenkungsteilen der Marke FAG in die Emilia-Romagna. ZF zeigt Neuheiten rund um die Elektro-Antriebsachse. Die Werkzeug-Fabrikanten Hazet und Stahlwille rücken neue elektro-digitale Features in den Fokus.

 

Auf der Außenfläche lockt das Hybrid & ADAS Village (Fahrerassistenzsysteme). Interessierte können in verschiedenen Vorführfahrzeugen verbaute ADAS-Systeme der letzten Generation erfahren. Die Messe-Organisatoren der Promotec (Gemeinschaftsunternehmen der italienischen Branchenverbände AIRP und AICA) blicken auch in die Glaskugel und zeichnen mit dem Panel „Officina X.0“ ein Bild der Werkstatt der Zukunft. Die Betriebe und die Welt der Reparaturarbeiten richten sich in der durchdigitalisierten Welt ein: Betriebe müssen künftig am Daten- und Informationsfluss aus den vernetzten Fahrzeugen partizipieren.

Weniger Mechanik, mehr Software

Kooperationspartner der „Officina X.0“ ist Accenture. Teodoro Lio von Accenture gab anlässlich der Eröffnungs-Konferenz bereits ein kurzes Szenario: Danach tauschen Werkstätten künftig weniger Teile aus und müssen mit neuen Diensten punkten. So wünschen sich viele Fahrzeughalter einen Hol- und Bringdienst. Auch ändert sich die Tätigkeit der Mechatroniker: Diese würden es künftig weniger mit Mechanik, als vielmehr mit Software und Elektronik zu tun bekommen, erklärte Lio.

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