Remanufacturing: Automechanika verlängert Kooperation mit Apra

Bei der diesjährigen Automechanika Digital Plus arbeitete die Frankfurter Fachmesse für den Aftermarket mit dem Verband Apra zusammen, der sich für die Wiederaufbereitung von Autoteilen einsetzt. Laut Veranstalter soll der Zusammenschluss für den Termin 2022 und darüber hinaus beibehalten werden.

Freut sich über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Apra: Olaf Mußhoff, Show Director Automechanika Frankfurt, auf der diesjährigen Automechanika Digital Plus 2021. | Bild: Messe Frankfurt.
Freut sich über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Apra: Olaf Mußhoff, Show Director Automechanika Frankfurt, auf der diesjährigen Automechanika Digital Plus 2021. | Bild: Messe Frankfurt.
Claudia Leistritz

Die Kooperation zwischen dem internationalen Verband Apra (Automotive Parts Remanufacturers Association) und der Automechanika zur diesjährigen Sonderedition Automechanika Digital Plus sei erfolgreich verlaufen, so die Pressemeldung der Veranstalter. Daher wolle man in einer Zeit von steigender Sensibilität für Umweltthemen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit Fragestellungen rund um die Wiederaufbereitung von Automobilteilen auf der Automechanika auch in den kommenden Jahren ins Zentrum stellen. Darauf haben sich dem Bericht zufolge die Messeleitung und der Verband geeinigt.

Apra sei der einzige globale Verband, der die Interessen der Automotive Remanufacturing Unternehmen vertrete, heißt es. In der aktuellen Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) spiele die Vereinigung eine wichtige Rolle, da die Wiederaufbereitung ökologisch gesehen als „zeitwertgerechte“ Alternative zu Neuprodukten im Aftermarket große Vorteile biete.

„Remanufacturing spart jährlich Millionen Tonnen an CO2 äquivalenten Emissionen, ermöglicht CO2-Einsparungen von bis zu 90 Prozent und Materialeinsparungen von bis zu 85 Prozent“,

lässt die Messe Frankfurt vernehmen. Olaf Mußhoff, Show Director Automechanika Frankfurt, zeigt sich überzeugt von der Technologie, die in Zukunft sicherlich noch an Bedeutung gewinnen werde:

„Umso mehr freue ich mich über die Fortführung unserer Zusammenarbeit mit Apra, der einer der bedeutendsten Vertreter der Remanufacturing-Branche ist.“

Profitabel für beide Seiten

Beide, Verband wie Leitmesse des Automotive Aftermarket, würden von dem Zusammenschluss profitieren: Der Automechanika komme das fundierte Fachwissen, die langjährige Erfahrung und das internationale Netzwerk des 1941 in den USA gegründeten Verbandes zugute; auf der anderen Seite biete die Automechanika der Apra eine Plattform zur Präsentation und Verbreitung ihrer Anliegen Circular Economy und Remanufacturing im Automotive Aftermarket, um weitere Kontakte in der Branche zu knüpfen.

Das Thema Wiederaufbereitung werde in der „erfolgreichen und professionellen Zusammenarbeit“ mit der Automechanika eine wachsende Rolle spielen und die Öffentlichkeit noch mehr für deren Vorteile interessieren, meint Dr. Daniel C.F. Koehler, Chairman der Apra Europe.

So soll auf der kommenden Automechanika, die auf 13. Bis 17. September 2022 terminiert ist, im Rahmen der Automechanika Academy auch wieder ein zusätzlicher Ramanufacturing Day stattfinden, an dem sich Fachbesucher speziell über aktuelle Trends und Entwicklungen aus dem Bereich informieren können. Laut Ankündigung werden dort Experten aktuelle Themen des Remanufacturing präsentieren. Zudem soll auch in den Messehallen mit einem grünen Remanufacturing-Logo auf entsprechende Angebote der Aussteller hingewiesen werden.

Nach Angaben des Veranstalters stehen vor Ort wie bereits im Vorfeld der nächsten Veranstaltung auf der Website der Automechanika Frankfurt unter dem Label „Special Interest – Remanufacturing“ in der Ausstellersuche bereits Informationen zu den zugehörigen Unternehmen zur Verfügung.

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