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Messe Frankfurt: Automechanika intensiviert Austausch mit Wachstumsstrategen

Der Veranstalter einer der größten Aftermarket-Fachmessen weltweit stärkt seine Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Frost & Sullivan. Vom Einblick in neueste Trends verspricht man sich Impulse für internationale Branchenbeziehungen.

Neue Impulse für ihre internationalen Automechanika-Messen versprechen sich die Veranstalter von einer verstärkten Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Frost & Sullivan. | Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen.
Neue Impulse für ihre internationalen Automechanika-Messen versprechen sich die Veranstalter von einer verstärkten Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Frost & Sullivan. | Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen.
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Claudia Leistritz

Eine erneuerte strategische Kooperation ist die internationale Leitmesse für den Automotive Aftermarket Automechanika mit dem „Beratungsunternehmen für Wachstumsstrategien im disruptiven Umfeld“ Frost & Sullivan eingegangen. Laut Pressemeldung dient die Allianz dazu, den Messeveranstalter in einer Zeit der digitalen Transformation über aktuelle Markttrends, neue Technologien sowie Geschäftsmodelle entlang der automobilen Wertschöpfungskette auf dem Laufenden zu halten und die Messe inhaltlich zu bereichern.

Die Automechanika findet als internationale Fachmesse der Aftermarket-Branche zu Themen wie Ausrüstung, Teile, Zubehör, Management und Services alle zwei Jahre in Frankfurt statt und gilt diesbezüglich als eine der wichtigsten Plattformen für den technologischen und wirtschaftlichen Austausch. Die US-amerikanische Unternehmensberatungsgesellschaft Frost & Sullivan mit heutigem Sitz im US-Bundesstaat Texas bezeichnet sich selbst als Experten in Sachen Strategieentwicklung für „transformatives Wachstum“ in einem von technologischem Wandel, wirtschaftlichen Umwälzungen und Zusammenbrüchen geprägten Umfeld. Weltweit unterhält das Unternehmen auf allen Kontinenten insgesamt 45 Beratungsbüros.

Wachsender Ersatzteilmarkt

Digitale Transformation und alternative Antriebe brechen mit den herkömmlichen Strukturen des Aftermarket, skizziert die Messe Frankfurt die gegenwärtige Situation. Die Messeveranstalter suchen daher geeignete Lösungen für die vom technologischen Wandel vielfach herausgeforderte Branche. Großen Einfluss auf den Ersatzteilmarkt dürften laut Frost & Sullivan vor allem zwei Sachverhalte haben: auf Seiten der herkömmlichen Antriebe werde sich das Teilegeschäft mit dem höheren Alter beziehungsweise der steigenden durchschnittlichen Fahrleistung der Fahrzeuge positiv entwickeln, so die Experten. Andererseits aber sollen zugleich neue Technologien als Wachstumsmotor dienen und „Elektrifizierung, autonome Fahrzeuge und Ferndiagnose die Aussichten für die Branche weiter verbessern“.

Digitalisierung voranbringen

Einen geschäftsfördernden Einfluss verspricht man sich jedoch offenbar vor allem von der Digitalisierung. So sagt Kamal Shah, Associate Partner & Head of DACH Region bei Frost & Sullivan, aufgrund von Branchenanalysen gehe man davon aus, dass die Digitalisierung im Automotive Aftermarket große Wachstumschancen berge – die sich bietenden Möglichkeiten müssten jedoch auch ergriffen werden:

„Die Branche wandelt sich und es ist wichtig, dass die Innovationen gefördert und innerhalb der Branche angewendet werden.“

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Das 1961 in New York gegründete und seit 1973 auch in Europa aktive Beratungsunternehmen betrachtet nach eigenen Angaben Innovationen als wesentlichen Wachstums- und Überlebensfaktor von Firmen. Mögliche Hilfsmittel für entsprechende Entwicklungen werden analysiert und den Kunden unterbreitet. „Innovation stellt sich nicht von selbst ein“, heißt es auf der Website, „es ist ein Prozess, der sich mit angemessenen Methoden und Kenntnissen entwickeln kann“.

Transfer von Know-how

Laut Bericht wollen die beiden Partner nun vor allem den Wissensaustausch in der Branche verbessern, so dass die Teilnehmer aller weltweit insgesamt 14 Automechanika-Veranstaltungen im Jahr 2024 von einem besonderen Mehrwert profitieren.

Auf die Branchenexpertise des Beratungsunternehmens für Wachstumsstrategien greift die Messe Frankfurt laut Michael Johannes „schon seit vielen Jahren“ zurück. Der Vice President Mobility & Logistics aus dem sechsköpfigen Automechanika-Team sagt, man wolle die strategische Ausrichtung der Aftermarket-Messe nun optimieren und daher die Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen „inhaltlich intensivieren“.

„Von der Zusammenarbeit versprechen wir uns neue und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer internationalen Automechanika Messen“.

Anregungen erwartet Johannes vor allem von dem Mehr an Know-how über weltweite Trends und neue Branchenakteure in den Märkten – solches Wissen sei für die inhaltliche Abstimmung der internationalen Veranstaltungen „von unschätzbarem Wert“.

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