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Automechanika Frankfurt 2024: Supply Chain Summit betont Bedeutung resilienter Lieferketten im Automotive Aftermarket

Beim Supply Chain Summit in Frankfurt wurde die Notwendigkeit einer resilienten Lieferkette im Automotive Aftermarket betont. Experten diskutierten über digitale Innovationen und Kooperationsstrategien.

Stefan Schröder aus der Geschäftsführung der Unternehmensberatung LNC berichtet von der Lieferketten-Umfrage unter den Automechanika-Ausstellern. | Bild: LNC
Stefan Schröder aus der Geschäftsführung der Unternehmensberatung LNC berichtet von der Lieferketten-Umfrage unter den Automechanika-Ausstellern. | Bild: LNC
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Tobias Schweikl

Am 4. Juni fand zum zweiten Mal der Supply Chain Summit in Frankfurt statt, bei dem führende Entscheider, Anwender und Anbieter innovativer Lösungen der Automobilzulieferindustrie zusammenkamen. Diskutiert wurde die Transformation der Lieferketten von der Beschaffung bis zum Recycling.

„Mit dem Supply Chain Summit ist es uns gelungen, Experten aus den unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen und Diskussionen über resiliente Supply Chain in der Automobilindustrie anzustoßen. Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit den Experten auf der Automechanika Frankfurt im September“, so Michael Johannes, Vice President Mobility & Logistics.

Zentrales Ergebnis der Konferenz ist, dass eine resiliente Supply Chain im Automotive Aftermarket entscheidend für den Geschäftserfolg ist. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit von digitalen Applikationen, technologischen Innovationen und einer verstärkten Kooperation sowohl mit Kunden als auch Lieferanten, um Effizienz, Resilienz und Nachhaltigkeit der Lieferketten zu steigern. Künstliche Intelligenz wurde dabei als wesentliches Werkzeug hervorgehoben.

Dazu erklärt Dr.-Ing. Michael Benz, Geschäftsführender Gesellschafter Benz + Walter:

„Momentan befinden wir uns noch im Anfangsstadium des Transformationsprozesses. Eine zunehmende Datenkonsolidierung führt weg von manuellen Silo-Datenanalysen hin zu generativer Intelligenz, die für die Zukunft automatisierter Entscheidungen für die Lieferketten essentiell ist.“

Eine von LogisticNetwork Consultants und der Messe Frankfurt durchgeführte Befragung der Automechanika-Aussteller ergab, dass hoher Kostendruck, veränderte Marktbedingungen und geringe Planungssicherheit die größten Herausforderungen darstellen. Maßnahmen zur Stärkung der Lieferketten umfassen unter anderem alternative Lagerhaltungsmöglichkeiten für kritische Teile und eine angepasste Organisationsstruktur.

Auf der kommenden Automechanika Frankfurt, die vom 10. bis 14. September 2024 in Frankfurt stattfindet, wird das Thema Supply Chain erneut im Fokus stehen.

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