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Messe Frankfurt bleibt veranstaltungsstark

Weiter auf Wachstumskurs: Die Messegesellschaft profitiert von etablierten Formaten wie IAA oder Automechanika, setzt aber auch auf neue Events wie Formnext oder Hypermotion.
In Frankfurt und den Standorten der Tochtergesellschaften weltweit organisiert die Messe Frankfurt 240 Veranstaltungen jährlich. Aus Branchensicht sind die Automechanika kommenden Herbst sowie die im Wechsel stattfindende IAA Pkw zu nennen. (Bild: Messe Frankfurt)
In Frankfurt und den Standorten der Tochtergesellschaften weltweit organisiert die Messe Frankfurt 240 Veranstaltungen jährlich. Aus Branchensicht sind die Automechanika kommenden Herbst sowie die im Wechsel stattfindende IAA Pkw zu nennen. (Bild: Messe Frankfurt)
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Martin Schachtner

Die Messe Frankfurt ist jährlich Gastgeber für rund 240 Veranstaltungen. Wie am Beispiel der Automechanika zu sehen, nicht zwangsläufig unter dem Messeturm der Mainmetropole – vielmehr suchen und finden die Ausstellungen ihr Fachpublikum weltweit. Die Messegesellschaft beschäftigt insgesamt 2.400 Mitarbeiter an über 30 Standorten. Mit der Strategie sieht sich die Betreibergesellschaft auf gutem Weg – auch was die übrigen Messeformate betrifft, etwa die IAA oder auch die Buchmesse.

Dies wurde auf der Bilanzkonferenz am Dienstag deutlich: Seit 2010 ist der Konzernumsatz der Messe Frankfurt um rund 50 Prozent von 448 Millionen Euro auf rund 669 Millionen Euro in 2017 gestiegen, erklärte Wolfgang Marzin als Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Der Jahresüberschuss betrage rund 41 Millionen Euro. Für das laufende Jahr peile man einen Umsatz in Richtung 700 Millionen Euro an, hieß es in einer Mitteilung. Das weltweite Netzwerk wurde mit der Messegesellschaft in Großbritannien – dort findet die Automechanika Birmingham statt – sowie einem weiteren Betreiber in China auf 30 Tochtergesellschaften verdichtet.

Die Vertreter der Messegesellschaft zeigten sich auch mit neuen Messeformate zufrieden: Auf der Pressekonferenz war von aktuell 25 Premieren die Rede. Beispielhaft für ein erfolgreiches neues Messekonzept sei die Formnext, auf der 3D-Druck und moderne Fertigungsverfahren gezeigt werden. Diese habe sich innerhalb kurzer Zeit zur Leitmesse entwickelt und werde im November erneut mit mehr Ausstellern und mehr Fläche an den Start gehen, hieß es.

Neue Halle 12

Nach zwei Jahren Bauzeit geht im September mit der Automechanika das Großprojekt Halle 12 ans Netz und wird die Gesamtdienstleistung Messe am Standort Frankfurt weiter aufwerten, hieß es. Die Anteilseigner der Messegesellschaft sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

(msc)
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