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Synthetischer Kraftstoff für die Zugspitzbahn

Aus Erdgas lässt sich Dieselkraftstoff synthetisieren. Shell bietet ein neues GTL Fuel für den Einsatz in der Kälte. Scheinbar das richtige Produkt für die Pistenbullys auf Deutschlands höchstem Berg.

Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG setzt auf synthetischen Kraftstoff des Anbieters Shell. (Bild: Shell)
Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG setzt auf synthetischen Kraftstoff des Anbieters Shell. (Bild: Shell)
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Martin Schachtner

Das Interesse an klimaschonenden synthetischen Kraftstoffen nimmt zu: Wie eine YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab, hängt die Akzeptanz wenig überraschend vom Spritpreis ab. Der Mineralölkonzern Shell geht jedenfalls in Vorleistung und investiert einer aktuellen Mitteilung zufolge in die Infrastruktur von so genanntem Shell GTL Fuel.

Die Abkürzung GTL steht für Gas-to-Liquid (GtL) und umschreibt ein Verfahren, wonach Erdgas durch Zufuhr von Sauerstoff und Wasserdampf zu Synthesegas umgewandelt wird und als Basis beispielsweise für flüssigen Dieselkraftstoff dient. Ein neues Tanklager in München werde den Kraftstoff auch als alpines Shell GTL Fuel mit verbesserten Kälteeigenschaften (CFPP maximal -30 Grad Celsius) anbieten, hieß es der Unternehmenszentrale in Hamburg.

Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG will laut Shell den gesamten Fuhrpark zur Wintersaison 2019/20 auf den synthetischen Dieselkraftstoff umstellen. Um die Logistik auf und rund um die Zugspitze zu bewerkstelligen, setzt das Verkehrsunternehmen auf einen Fuhrpark aus rund 20 Pistenraupen sowie weiterer Land- und Baumaschinen, Lkw und Pkw. Der Vorteil aus Sicht des Energieanbieters: Mit synthetischem Sprit ließen sich Schadstoffemissionen ohne technische Umrüstung reduzieren, so Jörg Debus, Chef des Kraftstoff-B2B-Geschäftes von Shell in Deutschland.

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