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ADAC Truckservice schließt Versorgungslücke

Der Nfz-Pannendienst des Autoclubs verbessert das Angebot für KEP-Dienste. In sechs Pilotregionen wird der Radwechsel professionalisiert.

Die schweren Engel optimieren den mobilen Reifenservice für leichte Nutzfahrzeuge. (Bild: ADAC)
Die schweren Engel optimieren den mobilen Reifenservice für leichte Nutzfahrzeuge. (Bild: ADAC)
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Martin Schachtner

Mit einem Pilotversuch in sechs Bundesländern und unterstützt von je einer Partnerwerkstatt schickt sich ADAC Truckservice an, die Pannenzeiten zu verkürzen. Die gelben Lkw-Engel nehmen mit dem Reifennotdienst für leichte Nutzfahrzeuge der Sprinterklasse die zunehmenden KEP-Dienste in den Fokus. "Damit erschließen wir ein neues Geschäftsfeld", betonte Geschäftsführer Dirk Fröhlich auf der transport logistic (4. bis 7. Juni in München). Der Reifenservice für diese Fahrzeugklasse sei ab sofort kein weißer Fleck mehr auf der Pannenhilfe-Landkarte, fügte der Manager hinzu.

Das Problem: Die große Bandbreite an Felgen und Reifen erschwert den Reifenwechsel an Ort und Stelle und führt häufig dazu, dass die Kurierfahrzeuge abgeschleppt werden müssen. Das hat negative Auswirkungen auf die Lieferkette und treibt die Kosten in die Höhe. Der neue Ansatz: Ein jeweiliger Pilotpartner in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfallen, Rheinland-Pfalz und Sachsen tauscht bei den liegengebliebenen Fahrzeugen den Reifen samt Felge. Die ADAC-Hotline nimmt bei der Pannenmeldung Informationen zum Fahrzeugmodell auf und leitet diese an die Partnerwerkstatt weiter.

Die Servicebetriebe verpflichten sich, Pneu und Felgen der für diesen Service abgedeckten Modellreihen Mercedes-Benz Sprinter, VW Crafter, MAN TGE, Iveco Daily, Fiat Ducato, Peugeot Boxer und Citroën Jumper im Lager zu haben, vor dem Ausrücken zu montieren und den Satz komplett am Pannenort zu wechseln. Der ADAC will bei der Logistik unterstützen, hieß es. Die Reifenmarke sei frei wählbar und die Entsorgung des Altreifen inklusive. Die abmontierte Felge behält der Kunde auf Wunsch. Bevor das Angebot bundesweit und durch alle 185 Partnerbetriebe des ADAC ausgerollt wird, wird der Service in den Schwerpunktregionen wie Frankfurt, München, Dresden/ Bautzen und Karlsruhe/ Pforzheim getestet.

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