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Prix de l’Équipement: Partikelmessgerät von Mahle ausgezeichnet

Der Preis der französischen Zeitschrift „Decision Atelier-Aftermarket“ ging dieses Jahr an das PMU 400 des Stuttgarter Automobilzulieferers. Die Jury aus rund 20 Experten zeigte sich von der Genauigkeit des Geräts zur Kondensationspartikelzählung überzeugt.

"Hohe Präzision": Mit dem PMU 400 hat Mahle ein besonderes Verfahren der Kondensationspartikelzählung entwickelt, das die Jury des Prix de l'Équipement überzeugte. | Bild: Mahle.
"Hohe Präzision": Mit dem PMU 400 hat Mahle ein besonderes Verfahren der Kondensationspartikelzählung entwickelt, das die Jury des Prix de l'Équipement überzeugte. | Bild: Mahle.
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Claudia Leistritz

Jedes Jahr wird der Wettbewerb in insgesamt neun verschiedenen Kategorien ausgetragen, darunter Werkzeuge, Einstellgeräte, Werkstattausrüstung, Arbeitsgeräte oder Serviceangebote. Im Rennen um die Auszeichnung in der Kategorie „Reinigung und Hygiene“ setzte sich Mahle gegen dreizehn Konkurrenzprodukte durch, berichtet der Mobilitätskonzern. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Fachleute aus Automobilindustrie und –handel sei das anspruchsvolle High-Tech Verfahren der Kondensationspartikelzählung gewesen.

Reaktion auf neue Vorgaben

Als die Wiedereinführung der Partikelmessung am Endrohr im Rahmen der TÜV-Hauptuntersuchung ab 2023 beschlossen wurde, hatte Mahle angefangen ein spezielles Verfahren zur Partikelmessung zu entwickeln. Das Gerät ist den Angaben zufolge so ausgelegt, dass es sich auch auf zukünftige Gesetzesänderungen hinsichtlich verschiedener Motortypen oder strengerer Messtoleranzen anpassen lässt.

 

Präzise Erfassung

Im Gegensatz zu anderen Messmethoden am Markt könne das Gerät die einzelnen Nanopartikel im Abgasstrom speziell bei Ottomotoren „selbst bei niedrigen Konzentrationen“ besonders genau erfassen, berichtet der Hersteller. Bei dem Verfahren kommt die Streulichtmessung zum Einsatz, mit deren Hilfe die Partikel, die in der Atmosphäre als Kondensationskerne erscheinen, gezählt werden.

Die aus dem Abgasrohr entnommenen Proben lassen sich dann mit sauberer Luft verdünnen und sollen somit auch eine Partikelablagerung an den empfindlichen Stellen im Messgerät vermindern; ein Faktor, der die Anwendung laut Hersteller besonders wartungsarm macht. Mahle hebt auch die leichte, intuitive Bedienung hervor. Erworben werden kann das PMU 400 als Einzelgerät oder als Ergänzung zu den Geräteserien Mahle Emission PRO und BrainBee Emission Line.

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