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Bosch vergrößert Werkstattportfolio an Abgastemperatursensoren

Zur Vermeidung von Schäden in der Umgebung des Abgassystems werden präzise Messgeräte wie Sensoren eingesetzt. Der Zulieferer hat sein Programm nun um über 100 Teilenummern ergänzt.

Sein Portfolio an Abgastemperatursensoren hat der Bosch Mobility Aftermarket stark erweitert. | Bild: Bosch.
Sein Portfolio an Abgastemperatursensoren hat der Bosch Mobility Aftermarket stark erweitert. | Bild: Bosch.
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Claudia Leistritz

Zunehmend werden in diesel- oder benzinbetriebenen Fahrzeugen Abgastemperatursensoren eingesetzt, die durch Temperaturkontrolle die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten unterstützen sollen. Die Automobilsparte des Stuttgarter Technologiekonzerns Bosch hat dazu ihr diesbezüglich vor einigen Jahren gestartetes Aftermarket-Portfolio nun um 107 Nummern auf über 250 stark erweitert, wie das Unternehmen berichtet. Die Bauteile sind für den Einsatz in Diesel-, Benzin- und Hybridfahrzeugen überwiegend von Pkw, aber auch leichten und schweren Nutzfahrzeugen gedacht und ab sofort verfügbar.

Da die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten für moderne, verbrennerbetriebene Fahrzeuge immer wichtiger werde, plädiert Bosch dafür, funktionsbeeinträchtigte Messkomponenten wie Sensoren möglichst rasch auszuwechseln. Abgastemperatursensoren sollen Bauteile wie Katalysatoren oder solche, die der Reduktion von Stickoxiden (NOx) dienen, aber auch andere Komponenten vor einer Schädigung durch zu heißen Abgasstrom schützen. Daneben dienen sie bei Dieselmotoren zum Beispiel auch zur Erhaltung der einwandfreien Funktion des Dieselpartikelfilters (DPF).

Stark vergrößertes Programm

Aufgrund der steigenden Bedeutung solcher Messkomponenten in den letzten Jahren hat der Konzern bereits 2020 Abgastemperatursensoren in sein Portfolio für den Werkstattmarkt aufgenommen. Nun wurde Ende 2023 das Angebot um weitere 107 Teilenummern ergänzt. Damit verfügt der Anbieter nach eigenen Angaben über rund 50 verschiedene Abgastemperatursensoren für schwere und leichte Nutzfahrzeuge. Die weit überwiegende Anzahl von rund 230 ist für den Einsatz in Pkw vorgesehen. Rund zehn Prozent des Portfolios eignen sich laut Hersteller zudem für „Hybridanwendungen im europäischen Markt“.

Die insgesamt über 250 Teilenummern decken somit laut Angaben rund 45 Millionen Fahrzeuge mit Temperatursensoren ab. Alle sind laut Anbieter ab sofort auf Lager und für Werkstätten verfügbar. Aus dem weiteren Angebot zum Themenkomplex Abgasüberprüfung führt Bosch außerdem Partikelsensoren und Stickoxidsensoren, die eine genaue und kontinuierliche Überwachung der Abgaszusammensetzung erlauben. Auf diesem Feld gehört Bosch laut eigenen Anaben zu den führenden Anbietern an Produkten in Erstausrüstungsqualität. Die Aufnahme weiterer 70 Abgassensoren in das Programm ist noch für dieses Jahr 2024 geplant.

Genaue Daten für On-Board-Diagnose (OBD)

Die Abgastemperatursensoren werden bei Diesel-, Benzin- und Hybridmotoren an verschiedenen Stellen im Abgastrakt platziert. Dort messen sie die Abgastemperatur und übermitteln diese als elektrischen Widerstandswert an das Motorsteuergerät. Überprüft und gegebenenfalls als defekt identifiziert werden diese Daten über das OBD-System anhand eines Diganosetesters wie beispielsweise dem mobilen Bosch KTS. Aufgrund der Montage mit einer schlichten Überwurfmutter lässt sich der Austausch der defekten Bauteile problemlos vornehmen.

Mit seinem Geschäftsbereich Mobility Aftermarket (MA) verfügt Bosch für Handel und Werkstätten weltweit über moderne Diagnose- und Werkstatttechnik-Geräte sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment. Das Portfolio setzt sich aus Erstausrüstungsprodukten wie eigenentwickelten, Aftermarket-spezifisch gefertigten Produkten und Dienstleistungen zusammen. Aus den insgesamt rund 428.000 Mitarbeitern der gesamten Bosch-Gruppe mit ihren vier Sparten Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods und Energy and Building Technoloy sind im Mobility Aftermarket des Geschäftsbereichs Mobility rund 13.000 Mitarbeiter in über 150 Ländern tätig.

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