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Daimler Buses prüft Ersatzteile bezüglich 3D-Druck

Derzeit untesucht Daimlers Center of Competence 3D-Printing mehr als 300.000 unterschiedliche Omnibus-Ersatzteile auf ihre Eignung als 3D-Druckteile – rund 200 sind bereits für den 3D-Druck validiert worden.

Derzeit wird bei Daimler Buses geprüft, welche Ersatzteile sich für den 3D-Druck eignen. (Foto: Daimler)
Derzeit wird bei Daimler Buses geprüft, welche Ersatzteile sich für den 3D-Druck eignen. (Foto: Daimler)
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Anna Barbara Brüggmann
(erschienen bei busplaner von Martina Weyh)

Mit dem 3D-Druck will Daimlers Bussparte schnell, flexibel, wirtschaftlich und umweltfreundlich auf dringende Kundenbedarfe reagieren, beispielsweise bei selten benötigten Teilen oder Kunden­sonderwünschen.

Darunter fallen Abdeckungen und Griffe bis hin zu diversen individuellen Haltern. Aus diesem Grund prüft Daimlers Center of Competence 3D-Printing mehr als 300.000 unterschiedliche Omnibus-Ersatzteile eingehend auf ihre Eignung als 3D-Druckteile. Circa 200 Teile sind schon für den 3D-Druck validiert worden.

Bereits jetzt werden komplexe, nicht sicherheitsrelevante 3D-Druck-Bauteile in Omnibus-Innenräumen verbaut, die sich bislang aus mehreren Einzelkomponenten zusammensetzten, wie zum Beispiel Kunststoffabdeckungen für Metallbefestigungen und -scharniere.

Nach Unternehmensinformationen soll das Geschäftsmodell konse­quent weiter ausgebaut werden mit dem Ziel, die in Eigenfertigung produzierten 3D-Ersatzteile zukünftig direkt vor Ort für den Kunden zu drucken.

Zudem arbeitet das Center of Competence 3D-Printing daran, die Ausgangsmaterialien für den Druck weiter zu optimieren, sodass die Druckteile die zukünftigen Anforderungen anstehender Vorgaben in den nächsten Jahren erreichen, so die Zielformulierung.

Darüber hinaus sei es möglich, Metallteile für den Fahrzeugeinbau zu fertigen, erklärt das Unternehmen. Diese seien noch stabiler als herkömm­liche Bauteile, da es sich beim 3D-Druck um einen Schweißprozess auf mikroskopischer Ebene handele.

Ab Mitte 2020 will Daimlers Servicemarke Omniplus als 3D-Druck auch nach Kundenwunsch individualisierte Innen­raum-Dekorteile als Nachrüstset liefern.

Ob Griff­einleger oder seitliche Abdeckungen für den Reisebussitz, Dekorteile für die Klapptische oder auffällige Kundenlogos für den Einstiegsbereich – diese Teile können mit eigenen Dekors und Grafiken gestaltet und in unterschiedlichen Oberflächen bestellt werden.

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