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Fahrzeugkonzept

Schaeffler präsentiert autonomen Beförderer

Auf dem 11. Kolloquium präsentierte Schaeffler die Machbarkeitsstudie "Schaeffler Mover". Das Besondere: Antriebs- und Fahrwerkskomponenten sind im kompakten "Schaeffler Intelligent Corner Module" zusammengefasst.

Die Schaeffler Technologies AG & Co. KG gibt anlässlich ihres 11. Kolloquiums eine Vorstellung von der Mobilität in Städten der Zukunft sowie einen möglichen eigenen Beitrag. Diese sei gekennzeichnet durch autonome und elektrifizierte Fahrzeuge, so genannte "People Mover" und "Goods Mover" zur Personen- und Warenbeförderung. Schaeffler zeigte in Baden-Baden mit dem "Schaeffler Mover" eine flexible Technikplattform als Basis für urbane Mobilitätskonzepte. Das Konzeptfahrzeug verfügt über Radnabenantrieb und 90-Grad-Lenkung, hieß es in einer Mitteilung. Es stelle die Grundlage für unterschiedliche Fahrzeugkonzepte wie Robo-Taxis oder autonome Transportfahrzeuge dar.

Das Besondere: Antriebs- und Fahrwerkskomponenten sind im "Schaeffler Intelligent Corner Module" zusammengefasst und an allen vier Rädern verbaut. Antrieb und Fahrwerk benötigen auf diese Weise weniger Bauraum – das frei werdende Areal bietet mehr Platz für Passagiere und Stauraum für Transportgüter, erklärte der fränkische Zulieferer. Das Modul soll Radnabenmotor, Radaufhängung und Federung sowie einen Aktor für die elektromechanische Lenkung enthalten. Eine besondere Form der Radaufhängung verspricht einen Radeinschlag von bis zu 90 Grad und damit ein Wenden an Ort und Stelle. Der Radnabenmotor basiert laut Schaeffler auf einem vor fünf Jahren zu Forschungszwecken vorgestellten Aggregat. In der aktuellen Auslegung für den "Schaeffler Mover" liefert jeder der vier Elektromotoren bei 300 Volt Betriebsspannung eine Dauerleistung von 13 Kilowatt und eine zeitlich begrenzte Spitzenleistung von 25 Kilowatt.

Wartungsprognose in Echtzeit

Autonome Fahrzeuge sind vernetzt. Die aggregierten Daten sollen die Grundlage für einen digitalen Zwilling des Fahrzeugs in der Cloud bilden. Durch laufende Analyse der Betriebs- und Zustandsdaten lasse sich der zukünftige Wartungsbedarf berechnen, hieß es. "Das konsequent auf vernetzten Betrieb ausgelegte Fahrzeug füllt eine wesentliche Lücke im aktuellen Portfolio der Automobilindustrie", betonte Schaeffler-Technologievorstand Peter Gutzmer.




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