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Fachartikel Profi-Werkstatt – April 2018 / Ausgabe 2

Werkstattsysteme

Alltrucks wächst weiter

Von null auf fünfhundert in vier Jahren – Alltrucks startete im Januar 2014 mit dem ersten Partnerbetrieb, zuletzt begrüßten die Münchner ihr 500. Mitglied.

Im Januar 2014 unterzeichneten Vertreter der Obermaier Nutzfahrzeuge-Service GmbH als erste den Partnerschaftsvertrag mit der Alltrucks GmbH & Co. KG, dem Werkstattkonzept der Gesellschafter Bosch, Knorr-Bremse und ZF. Das Angebot verspricht Hilfe beim Mehrmarkenservice und erfreut sich reger Nachfrage. In Deutschland kommt das herstellerunabhängige Werkstattsystem derzeit auf rund 240 Stützpunkte. Die Betreuung erfolgt durch sechs Systemberater. Zudem haben Servicebetriebe seit diesem Jahr mit dem neu gegründeten Partnerbeirat die Möglichkeit, auf die Entwicklung von Alltrucks Einfluss zu nehmen. Wie eine Nachfrage von „PROFI Werkstatt“ ergab, schreitet auch die Internationalisierung stetig voran. Aktuell gibt es Partnerbetriebe und teils Systemzentralen in elf europäischen Märkten. Neben der DACH-Region sind dies Belgien, die Niederlande, Portugal, Polen, Norwegen, Italien, Spanien und Frankreich. Aus letztgenannten Ländern waren in den vergangenen Jahren runde Zahlen zu vermelden: Der 300. Partner war Randazzo Domenico Srl im italienischen Santa Ninfa, Werkstatt Nummer 400 war Ramon Ruiz Talleres aus Alfajarín nahe Saragossa in Spanien.

AD Fichou hat fünf Standorte

Vor Kurzem nun stieß mit der AD Fichou Company aus dem französischen Brest das 500. System-Mitglied zu Alltrucks. Der Partner aus der Bretagne verfügt über fünf Standorte und beschäftigt 130 Mitarbeiter, wie der französische Branchendienst „Décision Atelier“ vermeldete. Insgesamt betreuen die Münchner in Deutschland und den europäischen Dependancen mittlerweile 516 Werkstattbetriebe, erklärte ein Unternehmenssprecher.

Technische Informationen

Die Alltrucks-Partner haben Zugriff auf die technischen Informationen, wie Montagehinweise, Betriebsanleitungen, Reparaturanleitungen und Wartungsvorschriften. Diese stammen von den Gesellschaftern und betreffen im Wesentlichen deren Produktportfolio. Ergänzend kommen die Mehrmarken-Informationen der ESItronic-Software von Bosch hinzu, hieß es. „Die Alltrucks-Diagnosesoftware besteht aus den Einzelsoftwares Bosch ESItronic Truck, Knorr-Bremse NeoOrange und ZF-Testman,“ ließ die deutsche Systemzentrale wissen. Diese würden über das Alltrucks-Startcenter angesteuert und über ein einziges Diagnoseinterface namens „KTS Truck“ betrieben.

Das Unternehmen nimmt das Thema Vertrauen und Marke nicht auf die leichte Schulter und prüft die beteiligten Werkstätten regelmäßig. Das Qualitätsaudit umfasst 140 Kriterien und findet alle drei Jahre statt. Neben den erfüllten Mindeststandards spielen den Angaben zufolge Qualifikation der Mitarbeiter, Werkstattausrüstung und Abdeckung sämtlicher für das Mehrmarkengeschäft relevanter Serviceleistungen eine entscheidende Rolle. Falls ein Partner die Prüfung aber nicht schafft – die Mindestanforderung liegt bei 90 Prozent – so erfolgt innerhalb von zwölf Monaten ein Nachaudit. Martin Schachtner


 
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