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Fachartikel Profi-Werkstatt – Februar 2017 / Ausgabe 1

Waschanlagen

Testen und Demonstrieren

Im September 2016 hat der Waschanlagenhersteller WashTec am Stammsitz in Augsburg einen repräsentativen Showroom eröffnet – auch mit der Nfz-Anlage „MaxiWash Vario“.

Der neue Showroom der Augsburger Waschanlagencracks von WashTec ist richtig schick geworden. Zentrum ist ein Konferenztisch mit angeschlossener Teeküche. Links und rechts davon Waschanlagen, allerdings die kleinen für Pkw. Das tolle sind die vielen Sichtachsen, die durch großzügige Fenster gewährt werden. Man schaut von beiden Seiten des Tisches aus auf eine Portalwaschanlage, teilweise benetzt noch das Waschwasser die Scheiben. Ganz außen neben der Premium-Anlage „SoftCare² Pro“, gibt eine weitere große Glasscheibe den Blick auf die Technik frei. Auf der gegenüberliegenden Seite, wo die Anlage „SoftCare Pro Classic Race“ eingebaut wurde, blickt man nach draußen und sieht die Nfz-Portalwaschanlage „MaxiWash Vario“.
Der Kundennutzen habe für WashTec bei der Idee, einen derartigen Showroom zu errichten, im Mittelpunkt gestanden. „Das Ziel ist es, dass unsere Kunden Ausstattungen und Maschinen testen und wir die einzelnen Funktionen demonstrieren können“, sagt Lukas Falkenberg, Produktmanager Truck & Bus bei WashTec.
Zur Eröffnung des 192-Quadratmeter-Showrooms gab es ein großes Sommerfest für Mitarbeiter und Kunden. An diesem „Familiy & Friends-Tag“ kamen 1.900 Besucher auf das Werksgelände. Bei unserem Besuch Ende Januar war es deutlich ruhiger – und kälter. Und für uns stand natürlich die Nfz-Anlage im Fokus.

Haltbar und variabel

Zwei Merkmale stellte Produktmanager Falkenberg besonders heraus: Die Langlebigkeit und die Variabilität. „‚Vario‘ ist bei unserer Nfz-Portalwaschanlage wirklich Programm. Die Kunden können wählen: Von einer Basic-Variante bis zur High-End-Ausstattung reicht das Angebot“, erklärt Falkenberg. So gibt es zum Beispiel verschiedene Hochdrucksysteme zur Unterstützung des Waschergebnisses. Zur stationären Montage oder am Portal gibt es die Hochdruckbögen „Chassis“ (Sprühhöhe 1.800 Millimeter), „Standard“ (rundum, Sprühhöhe bis 4.950 Millimeter) und „Profi geteilt“ (Sprühhöhe 0 –1.800 mm und bis maximale Waschhöhe).
Darüber hinaus gibt es eine Intensiv-Hochdruckreinigung, zum Beispiel für die Reinigung von Tank-, Silo-, Müllfahrzeugen oder anderen Lkw mit zerklüfteten Oberflächen. Dabei ermöglichen sechs Hochdruck-Rotoren mit je vier Düsen die Reinigung der Seitenflächen. Für eine intensive Dachreinigung gibt es den um 360 Grad rotierbaren Hochdruck-Dachbalken, der konturfolgend über das Fahrzeug fährt. Für noch bessere Waschergebnisse ist ein Chemiesprühbogen und Schaumbogen zur stationären Montage an der Waschhalleneinfahrt oder zur Montage am Portal erhältlich. Während bei der Reinigung von Lkw in der Regel Standardbürsten aus Polyethylen verwendet werden, gibt es für Busse ein anderes Bürsten­material: „SoftTecs“. Das besteht aus aufgeschäumtem Polypropylen und ist ein bisschen sanfter zum Lack. Insbesondere von kommunalen Verkehrsbetrieben wird für die Säuberung ihrer Stadtbusse die Tandem-Anlage der MaxiWash nachgefragt. Sie macht einen Stadtbus in 2,5 Minuten sauber, sagt Falkenberg.
Die feuerverzinkten und damit korrosionsbeständigen Nfz-Waschanlagen werden allerdings nicht am Stammsitz Augsburg produziert, sondern im WashTec-Werk in Tschechien. In Augsburg wird die Gesamtkonfiguration der Anlage dann ergänzt, verpackt und versendet.
Letzte Besucher mit Nutzfahrzeuginteresse im Augsburger Showroom waren kurz vor unserem Besuch Kunden aus Australien. Australien? „Ja, das sind klassische Lohnwäscher. Die sind bereits Kunde von uns“, antwortet Falkenberg ungerührt. Die Kunden vom anderen Ende der Welt waren jedoch nicht ausschließlich zur Besichtigung des Showrooms nach Deutschland gereist, sondern anlässlich der Messe Bau in München. Allerdings betreibt WashTec auch in Australien eine Niederlassung.
Thomas Pietsch


 
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